SDS-newsline Onlinezeitung

24. Mai 2017
von schueler
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Neuer Master für Biomassetechnologie

Straubing/Wien (dpa/tmn) – Die Technische Universität München bietet
neue Studiengänge im Bereich «Nachwachsende Rohstoffe» an. Dazu
gehört der Masterstudiengang Biomassetechnologie, ein gemeinsames
Projekt mit der Universität für Bodenkultur in Wien. Das vier
Semester dauernde Studium beginnt im Wintersemester 2017/2018, teilt
die Hochschule mit. Die Vorlesungen finden in Straubing und in Wien
statt.

Bewerber brauchen einen Bachelorabschluss in Natur- und
Ingenieurwissenschaften, Agrar-, Forst- oder
Wirtschaftswissenschaften. Der Masterabschluss ermöglicht eine
Karriere als Ingenieur, Chemiker oder Betriebswirtschaftler
beispielsweise bei Energieversorgern oder im Umweltschutz.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

24. Mai 2017
von schueler
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Deutsches Internet-Institut geht nach Berlin

Berlin (dpa) – Berlin bekommt den Zuschlag für das Deutsche
Internet-Institut. Die Einrichtung werde in der Hauptstadt von einem
Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären
Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet, teilte
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka am Dienstag mit. «Wir haben
gute Chancen, dass sich hier ein Leuchtturm – nicht nur im deutschen
Bereich – sondern auch international entwickelt.»

Das Institut solle «unabhängig und interdisziplinär» den digitalen
Wandel erforschen, sagte die CDU-Politikerin. Dazu gehörten etwa
rechtliche, ethische und ökonomische Fragen. Jeanette Hofmann,
Professorin für Internetpolitik und Projektleiterin der Bewerbung,
erklärte, der thematische rote Faden sei die «Selbstbestimmung in der
vernetzten Gesellschaft».

Nach einem erstem Auswahlverfahren waren fünf Kandidaten übrig
geblieben. Neben der Berliner Bewerber waren das die Bayerischen
Akademie der Wissenschaften in München, die Leibniz Universität in
Hannover, das Karlsruher Instituts für Technologie und die
Ruhr-Universität Bochum.

Das Forschungsministerium fördert das Internet-Institut in den ersten
fünf Jahren mit 50 Millionen Euro.

24. Mai 2017
von schueler
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Neuer Online-Studiengang regenerative Energien

Wilhelmshaven/Oldenburg (dpa/tmn) – Die Jade Hochschule Wilhelmshaven
und die Hochschule Emden/Leer bieten einen neuen
Online-Bachelorstudiengang an. Er befasst sich mit regenerativen
Energien. Start des sechs Semester dauernden Studiums ist
voraussichtlich das Wintersemester 2017/2018, teilen die Hochschulen
mit. Schwerpunkt ist die Arbeit in Unternehmen aus dem Bereich
Energietechnik. Absolventen erwerben in einem Teil- oder
Vollzeit-Studium den Bachelor of Engineering. Die Selbstlernphasen
werden ergänzt durch intensive Präsenz- und Laborphasen an den
Studienorten Emden oder Wilhelmshaven. Interessenten können sich bis
1. September bewerben.

24. Mai 2017
von schueler
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Beschleunigung im Arbeitsleben belastet Berufstätige

Wien (dpa/tmn) – Die Arbeitswelt hat sich gewandelt – Arbeitnehmer
müssen immer mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen. Dadurch sinken
Engagement und Zufriedenheit. Das sind die Ergebnisse eines
Forschungsprojektes von Arbeitspsychologen der Universität Wien.

Über den höheren Zeitdruck und die stärkere Verdichtung der Arbeit
klagen vor allem ältere Menschen. Einerseits versuchen Betroffene,
die gestiegenen Anforderungen aktiv zu bewältigen, indem sie Pausen
reduzieren sowie schneller und länger arbeiten. Andererseits nehmen
manche Qualitätsabstriche in Kauf und täuschen sogar Erfolge vor.

Um Angestellte zu entlasten, sollten Unternehmen mehr Struktur und
Sicherheit schaffen, raten die Wissenschaftler. Das habe deutlich
mehr entlastende Wirkung als das Stärken individueller Fähigkeiten
von Mitarbeitern etwa im Zeit- oder Selbstmanagement. Die
Wissenschaftler haben mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF
mehr als 2000 Beschäftigte im Dienstleistungsbereich mehrfach
befragt.

24. Mai 2017
von schueler
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Hotpants und bauchfreie Klammotten in der Schule verbieten?

Neuss (dpa) – Hotpants und bauchfrei unerwünscht: Das Erzbischöfliche
Berufskolleg in Neuss hat seine Schülerinnen aufgerufen, sich im
Sommer nicht zu freizügig zu kleiden. Auf einer digitalen
Anzeigetafel der Schule waren rot durchgestrichene Fotos von Mädchen
in bauchfreien Tops oder knappen Hotpants zu sehen, wie
Schulabteilungsleiter Matthias Holländer am Freitag bestätigte. Zuvor
hatten mehrere Medien berichtet.

Hintergrund des Aufrufs sei der wirtschaftliche Schwerpunkt der
Mädchenschule, sagte Holländer. «Wir wollen die Schülerinnen nicht
nur fachlich, sondern auch formal auf Berufe in dieser Branche
vorbereiten.» Neu sei der Hinweis für die 170 Schülerinnen des
Berufskollegs nicht gewesen, wohl aber der Aushang. Bisher habe man
an den ersten heißen Sommertagen jedes Jahres während der
Unterrichtsstunden das Gespräch gesucht. «Wenn Schülerinnen der
Empfehlung nicht nachkommen möchten, haben sie aber keine Sanktionen
zu befürchten», betonte Holländer.

Rechtliche Vorgaben, welche Kleidung Schüler in Nordrhein-Westfalen
zu tragen haben, gebe es nicht, erklärte eine Sprecherin des
NRW-Schulministeriums. Allerdings könnten die Schulen vor Ort frei
über bestimmte Vorgaben entscheiden.

22. Mai 2017
von schueler
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Studie: Bei Suche nach Lehrstelle haben Frauen oft weniger Chancen

Berlin (dpa/tmn) – Bewerben sich Frauen in männerdominierten Branchen
um einen Ausbildungsplatz, haben sie mitunter schlechtere Chancen.
Das zeigt eine aktuelle Studie, wie das Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung mitteilt. Bei der Untersuchung wurden 636
Personalverantwortlichen aus deutschen Unternehmen sogenannte
Vignetten – also fiktive Bewerberprofile – vorgelegt. Die Bewerbungen
sollten dann auf einer Skala bewertet werden.

Das Ergebnis: Bei gleichen Lebensläufen wurden Männer auf einer Skala
von 1 bis 10, im Durchschnitt von den Personalern um 0,9
Bewertungspunkte besser beurteilt. Noch deutlicher zeigte sich die
Diskriminierung in einzelnen Branchen: In erzieherischen oder
pflegerischen Berufen gaben die Befragten bei gleicher Qualifikation
den Männern häufig den Vorzug. Sie wurden im Schnitt um 1,09 Punkte
besser bewertet. In technischen Berufen lagen die Männer um 1,23
Bewertungspunkte weiter vorne. In Ausbildungsberufen mit hohem
Frauenanteil, wurden die männlichen und weiblichen Bewerber hingegen
etwa gleich bewertet.

Die Studie führte das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
durch. Sie fand im Rahmen des jährlichen Betriebspanels des
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zur Qualifizierung und
Kompetenzentwicklung statt.

22. Mai 2017
von schueler
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Schulz‘ Bildungs-Potpourri von Tim Braune, dpa

Nach den Wahlschocks sucht SPD-Kanzlerkandidat Schulz hektisch nach
Themen und Profil. In einer Bücherei im Berliner Brennpunkt-Bezirk
Neukölln präsentiert er 13 Thesen zur Bildung – und verheddert sich
bei den Zahlen.

Berlin (dpa) – Einen schöneren Ort kann es für einen Martin Schulz
nicht geben. Bücher, überall Bücher. «Ich fühle mich nicht nur sehr
wohl, sondern auch zu Hause», sagt der frühere Buchhändler aus
Würselen zu den Schülern und Jugendlichen, die sich am Donnerstag in
der Helene-Nathan-Bibliothek im Berliner Brennpunktbezirk Neukölln
versammelt haben. Bildung ist hier ein besonders heißes Eisen: 29 000
Schüler, über 14 Prozent gehen ohne Abschluss ins Leben.
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22. Mai 2017
von schueler
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Schülerinnen an Berufskolleg sollen auf Hotpants verzichten

Neuss (dpa) – Hotpants und bauchfrei unerwünscht: Das Erzbischöfliche
Berufskolleg in Neuss hat seine Schülerinnen aufgerufen, sich im
Sommer nicht zu freizügig zu kleiden. Auf einer digitalen
Anzeigetafel der Schule waren rot durchgestrichene Fotos von Mädchen
in bauchfreien Tops oder knappen Hotpants zu sehen, wie
Schulabteilungsleiter Matthias Holländer am Freitag bestätigte. Zuvor
hatten mehrere Medien berichtet.

Hintergrund des Aufrufs sei der wirtschaftliche Schwerpunkt der
Mädchenschule, sagte Holländer. «Wir wollen die Schülerinnen nicht
nur fachlich, sondern auch formal auf Berufe in dieser Branche
vorbereiten.» Neu sei der Hinweis für die 170 Schülerinnen des
Berufskollegs nicht gewesen, wohl aber der Aushang. Bisher habe man
an den ersten heißen Sommertagen jedes Jahres während der
Unterrichtsstunden das Gespräch gesucht. «Wenn Schülerinnen der
Empfehlung nicht nachkommen möchten, haben sie aber keine Sanktionen
zu befürchten», betonte Holländer.

Schulen in Nordrhein-Westfalen dürfen keine verbindlichen
Kleiderordnungen für ihre Schüler vorgeben. Über einheitliche
Schulkleidung könnten Einrichtungen innerhalb von Schulkonferenzen
mit Lehrern, Schülern und Eltern entscheiden, sagte eine Sprecherin
des NRW-Schulministeriums in Düsseldorf. Auch diese seien aber nicht
verbindlich und nur als Empfehlungen zu sehen. Letztlich bleibe es
dabei: Jeder kann tragen, was er möchte.

18. Mai 2017
von schueler
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Öffentliche Edel-Toilette in New York

New York (dpa) – Ein prächtiger Blumenstrauß, Keramik-Waschbecken,
klassische Musik: Die öffentliche Toilette am Bryant-Park in
Manhattan erinnert nicht gerade an das, was man in New York von frei
zugänglichen Straßen-Klos gewohnt ist. Drei Wochen nach dessen
Eröffnung sind Anwohner und Touristen begeistert, die «New York
Times» spricht vom «Tiffany’s der öffentlichen Toiletten». 280 000
Dollar (etwa 258 000 Euro) hat die Stadt sich die
Renovierungsarbeiten des Luxus-Häuschens an der 42nd Street kosten
lassen. Weiterlesen →

18. Mai 2017
von schueler
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Hilfe in Abi-Aufgabe übersehen – Schüler müssen noch mal ran

St. Augustin (dpa) – Zwei kleine Striche und ein Kopierfehler hatten
an einem Gymnasium in St. Augustin bei Bonn große Wirkung. Die
Schüler des Mathematik-Grundkurses mussten einen Teil ihrer
Abitur-Klausur nachschreiben. «Bei einer Aufgabe sind unbemerkt zwei
kleine Hilfslinien reingerutscht», sagte Schulleiterin Birgit Fels am
Mittwoch.

Vor der Klausur habe der Mathe-Lehrer die Aufgabe durchgerechnet und
dabei auf einem Blatt zwei kleine Hilfslinien eingezeichnet. Das
Kopierteam habe dies nicht bemerkt. Deshalb hätten die Schüler die
Aufgabe mit den Linien erhalten. Ein Schüler entdeckte dies aber und
machte den Lehrer darauf aufmerksam.

Die Bezirksregierung Köln prüfte den Fall und erklärte den
betroffenen Teil der Klausur für ungültig. «Das ist immer im
Einzelfall zu entscheiden», erklärte Sprecher Dirk Schneemann. All zu
oft komme das aber nicht vor.

Beim Nachschreibetermin am Mittwoch hätten sich die Prüflinge
gelassen gezeigt. «So nervös wie vor der ersten Klausur waren sie
nicht mehr», meinte Schulleiterin Fels. Den Ausgang des Vorfalls
sieht sie positiv: «Heute hat definitiv alles wie am Schnürchen
geklappt.» Der WDR hatte über den Fall berichtet.