SDS-newsline Onlinezeitung

8. Juni 2016
von schueler
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HERZLICH WILLKOMMEN

auf der Homepage der OnlineZeitung der Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden.
Wir sind eine Schüler-/Schulzeitung.

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Redaktionsferien:

Die Ferien finden zwischen 8.Juni und 13. August 2018 statt. Bald sind wir wieder für Euch da!



schule_ohne_rassismus

Unsere Schule ist seit 17. Januar 2014  “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.

Was ist das für ein Projekt?

Wir berichten laufend über die schulischen Aktivitäten …

18. Juni 2018
von schueler
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Mehr Auslandsaufenthalte durch Akademischen Austauschdienst

Berlin (dpa) – Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat im
vergangenen Jahr Auslandsaufenthalte von rund 140 000 Studenten
und Wissenschaftlern gefördert. Das seien 7 Prozent mehr als im
Vorjahr, teilte der DAAD am Dienstag in Berlin mit. Trotz zunehmend
instabiler Weltlage entwickele sich die Nachfrage nach Stipendien und
Programmen positiv. DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel sagte,
Europa und die Welt befänden sich in unruhigen Zeiten. Umso
erfreulicher sei es, dass eine wachsende Zahl junger Menschen ins
Ausland gehe.

Die meisten deutschen Bewerber zieht es nach Westeuropa, Asien und
Nordamerika. Bei den Jahresstipendien für Graduierte und Doktoranden
stehe weiter Großbritannien ganz oben auf der Skala der beliebtesten
Länder. Die meisten Geförderten aus Deutschland sind im Bereich der
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben,
gefolgt von den Sprach- und Kulturwissenschaften. Auch Geförderte aus
den Ingenieurwissenschaften, Mathematik und den Naturwissenschaften
seien stark vertreten.

18. Juni 2018
von schueler
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Fußball-WM: Mehr als jeder Vierte hat Tipprunde am Arbeitsplatz

Köln/Düsseldorf (dpa/tmn) – Wer wird Fußball-Weltmeister? Diese Frage
beschäftigt auch viele Berufstätige in Tipprunden mit Kollegen. Mehr
als ein Viertel (28 Prozent) kann am Arbeitsplatz an einer Tipprunde
teilnehmen – und die meisten (85 Prozent) nutzen dies auch. Das hat
der Marktforscher Respondi im Auftrag der Jobbörse Indeed ermittelt.
Organisiert wird die Tipprunde in den allermeisten Fällen (84
Prozent) im Kollegenkreis, nicht aus der Chefetage.

Richtige Fußballfans sind aber längst nicht alle WM-Tipper: Nur jeder
Dritte (34 Prozent) macht vor allem deshalb beim Spiel mit, weil er
sich wirklich für die Weltmeisterschaft interessiert. Fast ebenso
groß (32 Prozent) ist die Zahl derer, die eher aus Spaß am Tippspiel
als aus Liebe zum Fußball mitmachen. Und 5 Prozent tippen nur mit,
weil sie sich von der Gruppe dazu gedrängt fühlen.

In der Regel müssen die WM-Tipper für ihre Teilnahme bezahlen: Ganz
ohne Wetteinsatz spielen nur 17 Prozent von ihnen. In mehr als der
Hälfte der Fälle (58 Prozent) beträgt der Einsatz aber nicht mehr als
zehn Euro. Geld gewinnen können knapp zwei Drittel (65 Prozent) der
Tippspiel-Teilnehmer, 22 Prozent haben eine Chance auf Sachpreise.

Für die Umfrage hat Respondi im Mai 2018 gut 4300 Menschen befragt.
Etwa 1000 von ihnen haben nach eigener Aussage eine Tipprunde am
Arbeitsplatz.

29. Mai 2018
von schueler
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Philologenverband will Ende der Warteliste fürs Medizinstudium

Berlin (dpa) – Der Deutsche Philologenverband hat sich für eine
Neuordnung des Auswahlverfahrens für Medizinstudienplätze
ausgesprochen, um die jahrelangen Wartezeiten zu beenden. «Die
Warteliste sollte abgeschafft werden. Warten befähigt nicht zu einem
Studium», sagte die Vorsitzende des Lehrkräfteverbandes, Susanne
Lin-Klitzing, der «Welt» (Dienstag). Das Bundesverfassungsgericht in
Karlsruhe hatte Ende vergangenen Jahres geurteilt, dass das
Zulassungsverfahren zum Medizinstudium teils verfassungswidrig ist
und bis Ende 2019 neu geregelt werden muss.

Bisher wird ein Fünftel der Plätze an Bewerber mit einer Abinote von
1,0 bis 1,2 vergeben. Ein weiteres Fünftel wird nach Wartezeit
vergeben – zurzeit 14 bis 15 Semester. Die übrigen 60 Prozent der
Plätze können die Hochschulen in eigenen Auswahlverfahren vergeben,
wobei die Abiturnote eine wichtige Rolle spielt.

Der Philologenverband schlägt vor, in jedem Bundesland 30 Prozent der
Plätze an die Jahrgangsbesten zu vergeben. Die restlichen 70 Prozent
wären über ein Auswahlverfahren zu verteilen, bei dem einschlägige
medizinische Erfahrung anteilig mit 20 Prozent berücksichtigt werden
solle. 40 Prozent sollte ein bundesweit einheitlicher Test ausmachen,
weitere 40 Prozent entfielen auf die Abi-Note.

29. Mai 2018
von schueler
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BAföG-Förderung für Master frühzeitig beantragen

Bochum (dpa/tmn) – Auch in einem Masterstudium können Studierende
eine BAföG-Förderung bekommen. Damit diese nach dem Wechsel aus dem
Bachelor-Studiengang nahtlos weitergeht, müssen Studierende aber den
Antrag spätestens im ersten Monat des Masters einreichen, erläutert
das Magazin «Unicum» in seiner Online-Ausgabe. Studierende sollten
dann unter anderem die Immatrikulationsbescheinigung für den Master
an das BAföG-Amt schicken sowie eine Bescheinigung der Hochschule,
dass alle Prüfungsleistungen des Bachelorstudiums bestanden sind.

Wer den Antrag schon einen Monat vorher stellt, erhält auch eine
finanzielle Förderung, wenn zwischen dem Datum der letzten
Bachelorprüfung und dem Beginn des Masterstudiums ein Monat Zeit ist.

29. Mai 2018
von schueler
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OECD: Migrantenkinder in EU trotz leichter Fortschritte im Nachteil

Brüssel (dpa) – Migrantenkinder sind einer OECD-Studie zufolge in der
Europäischen Union trotz leichter Fortschritte nach wie vor
benachteiligt. In vielen EU-Staaten hätten Kinder, die in der EU
geboren sind, deren Eltern aber aus Drittstaaten stammen, eine
geringere Chance, eine weiterführende Schule abzuschließen, hieß es
in einer am Montag in Brüssel vorgestellten Untersuchung der
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(OECD).

Erwachsene Kinder von Eltern, die außerhalb der EU geboren wurden,
weisen zudem geringere Beschäftigungszahlen im Vergleich zu denen
auf, deren Eltern innerhalb der Staatengemeinschaft zur Welt kamen.
Allerdings seien die Kinder von Migranten mit Blick auf
Bildungsabschlüsse und auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt besser
integriert als ihre Eltern, hieß es.

Der OCED zufolge beträgt der Anteil der unter 15-Jährigen in der
Europäischen Union, deren Eltern aus Ländern außerhalb der EU
stammen, derzeit elf Prozent. Bei den 15- bis 34-Jährigen sind es
neun Prozent.

29. Mai 2018
von schueler
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Wenn die Kita die Familienkasse zu sehr belastet

Es geht ungleich zu bei den Kitas in Deutschland – bei Gebühr und
Qualität. Die Bertelsmann-Stiftung hat Tausende Eltern befragt. Für
mehr Chancengleichheit ab dem Kleinkindalter ist noch viel zu tun.
Die neue Familienministerin sagt: Wir sind dran.

Gütersloh (dpa) – Die ersten Lebensjahre gelten als prägend – und
Kitas spielen als Bildungsorte bei der Entwicklung der Kleinsten eine
große Rolle. Aber: Qualität, Personalschlüssel und Ausstattung fallen
überall anders aus. Ungleichheit herrsche auch bei den Gebühren,
bilanziert die am Montag in Gütersloh veröffentlichte Studie
«ElternZoom 2018» der Bertelsmann-Stiftung. Was Mütter und Väter für
die Betreuung zahlen, hängt stark davon ab, wo sie wohnen. Weiteres
Ergebnis: Wer wenig Geld hat, armutsgefährdet ist, zahlt
überproportional viel – jeder zehnte Euro aus der Familienkasse geht
dann an die Kita. Die Ergebnisse beruhen laut Stiftung auf zwei
Befragungen von insgesamt 10 490 Eltern.

Wieviel kostet die Betreuung?

Eltern geben für die Kita-Betreuung im Bundesschnitt 173 Euro aus.
Dieser Mittelwert klingt recht unspektakulär. Aber: Die Beiträge
schwanken laut Erhebung bei 90 Prozent der Eltern zwischen 30 und 390
Euro monatlich. Plus Zusatzkosten für Verpflegung. In
Schleswig-Holstein zahlen Familien im Ländervergleich am meisten, in
Berlin am wenigsten. Das bevölkerungsreichste Bundesland
Nordrhein-Westfalen liegt im oberen Mittelfeld. Innerhalb der Länder
können die Gebühren auf kommunaler Ebene noch einmal sehr
unterschiedlich ausfallen.

Ist das fair?

Wenn Eltern unterschiedliche Beiträge je nach Wohnort zahlen müssen,
sei das ein Beleg dafür, «dass der Staat von der Erfüllung seines
Auftrags, für gleiche Bildungschancen zu sorgen, weit entfernt ist»,
kritisiert der Vorsitzende des Bildungsverbands VBE, Udo Beckmann.
Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AFG)
fordert, dass Familien nur gemäß ihrer tatsächlichen
Leistungsfähigkeit an den Kita-Kosten beteiligt werden.

Woher kommen die Schwankungen?

Das liegt auch an der unterschiedlichen Gewichtung der Länder. Manche
wollen möglichst schnell eine finanzielle Entlastung der Eltern oder
haben diese teilweise oder schon weitgehend realisiert. Andere nennen
Qualitätsverbesserungen als oberste Priorität. Der VBE verlangt: Der
frühkindliche Bereich müsse wie die Schule beitragsfrei sein.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) betont, eine zentrale
Säule des geplanten «Gute-Kita-Gesetzes» – das das Bundeskabinett vor
der Sommerpause beschließen soll – sei «der Einstieg in die
Beitragsfreiheit».

Sind Unterschiede bei der Qualität ein Grund zur Aufregung?

In der Kita geht es um die umfassende Persönlichkeitsentwicklung der
Kinder und um ein altersgemäßes Lernen. «Qualitätsunterschiede in der
Betreuung können Entwicklungsunterschiede der jeweiligen Kinder von
bis zu einem Lebensjahr zur Folge haben», erklärt die AGF. «Das gilt
insbesondere für Kinder aus anregungsärmeren oder belasteten
Familien.» Eltern müssten sich überall auf gleich hohe Qualität
verlassen können. Laut Familienministerium haben sich Bund und Länder
«erstmalig und gemeinsam auf Qualitätskriterien geeinigt», die nun in
das «Gute-Kita-Gesetz» einfließen sollen.

Was sagen Mütter und Väter?

Schon Untersuchungen zuvor haben ergeben, dass viele Eltern
zusätzliche Kita-Plätze, einen besseren Betreuungsschlüssel und mehr
Erzieherinnen für nötig halten. Laut Bertelsmann-Studie wäre eine
Mehrheit bereit, für mehr Qualität auch mehr zu zahlen.

Ist Eile geboten?

VBE-Chef Beckmann sieht dringenden Handlungsbedarf: «Wenn nicht
deutlich mehr in die Kitas investiert wird, dann werden wir den
Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen nicht
annähernd aufgelöst bekommen.» Bertelsmann-Stiftungsvorstand Jörg
Dräger hält es für geboten, armutsgefährdeten Familien die Gebühr zu
erlassen. Das würde geschätzte 730 Millionen Euro kosten.

Könnte ein Finanz-Kraftakt eine Gratis-Kita für alle bringen?

Man bräuchte dafür 7,3 Milliarden Euro pro Jahr, schätzt die
Stiftung. Plus 8 Milliarden Euro für mehr Qualität. Die GroKo legt im
Koalitionsvertrag fest, dass der Bund Länder und Kommunen auch bei
«der Entlastung von Eltern bei den Gebühren bis hin zur
Gebührenfreiheit» unterstützt. Ministerin Giffey verweist auf 3,5
Milliarden Euro, die die Länder 2019 bis 2021 erhalten sollen und auf
eine Fachkräfte-Offensive für mehr Erzieherinnen. «Der Bund engagiert
sich erstmals in einer solchen Größenordnung in der frühkindlichen
Bildung.» Die Länder investieren hohe Summen in die Kinderbetreuung,
viele Länder und Kommunen sind aber verschuldet.

Gibt es Eltern, die wegen der Gebühr ganz auf eine Kita verzichten?

Infratest-dimap hatte auch 1036 Eltern befragt, warum sie ihren
Nachwuchs bis sieben Jahre nicht in eine Kita schicken. 20 Prozent
begründeten das mit zu hohen Kosten. Beckmann mahnt: «Wenn wir
bereits die Kleinsten verlieren, hat das verheerende Auswirkung auf
deren Bildungsbiografie und damit auch auf die Zukunft der
Gesellschaft.»

28. Mai 2018
von schueler
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Lehrerverband: Polizeieinsatz gegen Schulschwänzer ist Warnsignal

Berlin/München (dpa) – Der Polizeieinsatz gegen Schulschwänzer zu
Beginn der Pfingstferien in Bayern ist aus Sicht des Deutschen
Lehrerverbands gerechtfertigt gewesen. Dessen Präsident Heinz-Peter
Meidinger sagte der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch): «Die
Polizeiaktion in Bayern war ein notwendiger Schuss vor den Bug der
Eltern. Ein sinnvolles Warnsignal, dass die Missachtung der
gesetzlichen Schulpflicht nicht hingenommen werden kann.» Der
Bundeselternrat hatte zuvor den Einsatz als übertrieben bezeichnet.

Zu Beginn der Pfingstferien hatte die Polizei an Flughäfen in Bayern
rund 20 Familien erwischt, die ihre Kinder die Schule schwänzen
ließen. Allein in Nürnberg entlarvten Beamte in elf Fällen Eltern,
die mit dem Nachwuchs lieber in den Urlaub flogen, als die Kinder in
den Unterricht zu schicken. Am schwäbischen Allgäu Airport nahe
Memmingen zählten Polizisten zehn Fälle. Gegen die Eltern ist bei den
zuständigen Landratsämtern Anzeige erstattet worden.

Nach Einschätzung von Meidinger haben falsche Krankmeldungen vor und
nach den Ferien in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Schulen
selbst seien meist machtlos. Das Verhalten der Eltern, die sich nicht
damit abfinden, dass Schulen Anfragen nach einem früheren
Ferienbeginn ablehnen, bezeichnete Meidinger als «ethisch höchst
bedenklich». «Sie bringen ihren Kindern bei, dass man tricksen und
sich über Regeln hinwegsetzen dürfe.»

28. Mai 2018
von schueler
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Unbekannter droht – Gymnasium in Sachsen bleibt geschlossen

Auerbach (dpa) – Die Drohung eines Unbekannten hat ein sächsisches
Gymnasium im Vogtland am Mittwoch komplett lahmgelegt. Ein bislang
Unbekannter habe über mehrere Monate das Lehrerkollegium des
Goethe-Gymnasiums in Auerbach belästigt, teilte die Polizei mit. Am
Montag sei es zu einer Bedrohung gekommen – deshalb entschied die
Schulleitung, das Gymnasium am Mittwoch komplett zu schließen. Die
Polizei war am Mittwochmorgen vor dem Gymnasium im Einsatz, um
Schüler, die nicht mitbekommen hatten, dass der Unterricht ausfällt,
wieder nach Hause zu schicken.

Der Unbekannte belästigte das Lehrerkollegium des Goethe-Gymnasiums
nach Polizeiangaben über mehrere Monate. So habe er immer wieder
Warenbestellungen an die Privatadressen von Lehrern angewiesen.
Außerdem habe er über eine Website öffentlich dazu aufgerufen, dies
nachzuahmen. «Wir müssen jeden Hinweis aber sehr ernst nehmen», sagte
ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen.

Wie lange der Unterricht ausfällt, war noch unklar. Die Schule teilte
auf ihrer Homepage mit, dass am Mittwoch kein Unterricht stattfinde.
Alle Schüler wurden gebeten, zu Hause zu bleiben. Weitere
Informationen sollte es den Angaben zufolge am Mittwoch geben.

28. Mai 2018
von schueler
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Studie: Digitale Medien in der Lehrerbildung zu oft kein Muss

Gütersloh/Berlin (dpa) – Für zu viele angehende Lehrer ist einer
Studie zufolge der Erwerb digitaler Medienkompetenzen noch immer
nicht verpflichtend. Eine Befragung von bundesweit 63 Hochschulen für
den «Monitor Lehrerbildung» zeige, dass die meisten Lehramtsstudenten
ihr Studium erfolgreich abschließen könnten, ohne sich mit digitalen
Medien und ihrem sinnvollen Einsatz als Unterrichtswerkzeug
beschäftigt zu haben, teilte das Centrum für Hochschulentwicklung am
Mittwoch mit.

An den meisten Hochschulen gebe es nur in einzelnen Studienfächern
Pflichtkurse zu dem Thema, nicht jedoch schulform- oder
fächerübergreifend. In Lehramtsstudiengängen für das Gymnasium sehen
demnach beispielsweise lediglich sieben von insgesamt 60 Hochschulen
in allen Fächern verpflichtende Lehrveranstaltungen zum Einsatz
digitaler Medien vor. Zur medienpädagogischen Grundbildung aller
Lehrer, wie sie in einer zunehmend digitaler werdenden Gesellschaft
notwendig sei, sei es damit noch ein weiter Weg, kritisieren die
Bildungsforscher.

Damit deutsche Schulen beim Thema Digitalisierung nicht den Anschluss
verlieren, hatte sich die Kultusministerkonferenz Ende 2016 darauf
verständigt, bis 2021 allen Schülern Zugang zum Internet und einer
digitalen Lernumgebung zu ermöglichen. Damit eine solche technische
Ausstattung auch lernförderlich wirke, brauche es geschulte
Lehrkräfte. Die Studienautoren sehen dabei auch die Bundesländer in
der Pflicht, den Hochschulen strengere Vorgaben zu machen als
bislang.

23. Mai 2018
von schueler
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Angehende Informatiker zieht es zu den Dienstleistern

Berlin (dpa/tmn) – Jeder zweite Informatik-Student kann sich nach dem
Abschluss vorstellen, bei einem IT-Dienstleister anzuheuern. Das geht
aus dem aktuellen Absolventenbarometer des Marktforschers Trendence
hervor. Die IT-Dienstleister liegen dabei klar auf Platz eins der
beliebten Branchen: Bei 50 Prozent der Studierenden gelten sie als
attraktiver Arbeitgeber.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Automobilbranche und der
öffentliche Sektor, die 14 beziehungsweise 11 Prozent der Befragten
als attraktiv empfinden. Die Unternehmensberatungen schaffen es mit 7
Prozent nur auf Platz fünf. Und Banken oder Unternehmen aus dem
Bereich Telekommunikation sind sogar nur für einen Bruchteil der
Studierenden (0,3 beziehungsweise 0,2 Prozent) ein grundsätzlich
attraktiver Arbeitgeber.

Für die Studie hat Trendence zwischen September 2017 und Februar 2018
rund 6000 Informatik-Studenten befragt, die kurz vor ihrem Abschluss
stehen.