SDS-newsline Onlinezeitung

7. Mai 2018
von Kevin
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Knapp 55 000 Schüler besuchen islamischen Religionsunterricht

Berlin (dpa) – Knapp 55 000 Schülerinnen und Schüler besuchen in
Deutschland islamischen Religionsunterricht. Mehr als 800 Schulen
bieten den Unterricht an. Das ergab eine Umfrage des Mediendienstes
Integration bei den Kultusministerien der 16 Bundesländer, deren
Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Damit erhalten inzwischen mehr Jungen und Mädchen islamischen
Religionsunterricht als noch vor zwei Jahren. Damals besuchten nach
einer Auswertung der Kultusministerkonferenz rund 42 000 Kinder und
Jugendliche solchen Unterricht.

Eine frühere Untersuchung im Auftrag der Deutschen Islam-Konferenz
legt nahe, dass die Nachfrage dennoch nicht gedeckt ist. Im
Befragungsjahr 2008 wünschten sich demnach 76 Prozent der Muslime ab
16 Jahren islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen.
Etwa 650 000 Schüler zwischen 6 und 18 Jahren hätten damals den
islamischen Religionsunterricht besucht, wenn es entsprechende
Angebote gegeben hätte.

7. Mai 2018
von Kevin
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Konzept Abwechslung: Restaurant lässt immer neue Köche an den Herd

Frankfurt/Main (dpa) – Peruanisch, Karibisch, Hawaiianisch und
Senegalesisch: Im Frankfurter «Guck mal wer da kocht» wechselt alle
zwei Wochen nicht nur die Speisekarte, sondern die gesamte
Mannschaft. Jeden zweiten Sonntag ziehen die bisherigen Mieter aus
und machen den nächsten Platz, die dann mit ganz neuen Gerichten
begeistern wollen. «In einer weltoffenen Stadt wie Frankfurt gibt es
viele Leute aus verschiedenen Ländern und Kulturen, das wollen wir
zeigen», sagt Hernando Ospina, einer der beiden Betreiber des
Restaurants.

Gemeinsam mit Daniele Marino hat er das Konzept entwickelt, das Ende
Februar in Frankfurt an den Start ging. Zusammen haben sie bereits
mehrfach Streetfood-Festivals organisiert; das sind Straßenfeste, bei
denen es an mobilen Ständen Gerichte aus verschiedenen Ländern gibt.
«Da sind einige der Beteiligten auf uns zugekommen und haben gefragt,
ob wir nicht mal etwas organisieren wollen, wo sie weitermachen
können», sagt der 33-jährige Ospina. Es gebe viele talentierte junge
Leute, die im kulinarischen Bereich Außergewöhnliches anböten.

Das «Guck mal wer da kocht» liegt zentral in der Innenstadt, in der
Nähe von Börse und Freßgass, in einem Hinterhof neben einem Parkhaus.
Einige Tische stehen draußen, drinnen gibt es auf zwei Ebenen Platz
für rund 80 Gäste. Laufkundschaft gebe es wegen der etwas versteckten
Lage wenig, sagt Ospina. Daher sind die beiden Betreiber in den
sozialen Medien aktiv, werben für ihre jeweiligen Mieter auch mit
kleinen Videos.

Unter ihnen war für zwei Wochen auch eine Crew aus Offenbach, die
«Gemüsecowboys». Auf der Speisekarte gab es grünes Thai-Curry,
vegetarischen Waldorf-Salat und indischen Linsen-Eintopf – und eine
Offenbach-Stulle. «Auf dem Markt dort gibt es den besten Handkäs»,
erklärt Karl Hohmann, einer der «Cowboys». Ihnen ging es darum, zu
zeigen, was fleischlose Küche alles leisten könne. Und aufmerksam zu
machen auf ihre Kochschule, die sie in Offenbach betreiben.

Interessenten für das «Guck mal wer da kocht» müssen
Außergewöhnliches und Exotisches auf der Pfanne haben. «Es wird hier
kein Konzept mit Burgern, Pizza und Pasta geben», sagt Mitbetreiber
Marino. Die Speisekarte werde gemeinsam mit den Bewerbern erarbeitet.
Als Qualifikation müssten sie zeigen, dass sie in der Lage seien,
hunderte Gerichte an einem Tag zuzubereiten. «Wir lassen uns auch
vorkochen», sagt der 31-jährige Marino.

Bei dem Konzept gehe es auch darum, angehenden Restaurantbetreibern
eine Möglichkeit zu geben, sich auszuprobieren. Die Mieter behalten
die Einnahmen aus dem Verkauf der Speisen, an die Betreiber geht der
Gewinn aus dem Getränkeverkauf. Bisher hätten sich ausreichend
Interessenten gefunden, nur im Sommer gebe es noch freie Zeiten.

Durch den zweiwöchigen Wechsel hoffen die Betreiber, Kunden immer
wieder aufs Neue anzuziehen. Mit der bisherigen Resonanz sind sie
zufrieden. Mittags kämen viele Banker und Börsianer, das
Hauptgeschäft finde abends statt. Ein Jahr haben sie sich Zeit
gegeben, das Konzept zu testen.

Der Bereich Streetfood ist noch relativ jung und zudem beweglich und
saisonabhängig, so dass Zahlen zu ihm fehlen. Festivals und andere
Veranstaltungen zum Thema hätten aber spürbar zugenommen, sagt der
Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in
Hessen, Julius Wagner. Am Werk seien meist «kreative Quereinsteiger»,
die die Gastronomie vielleicht auch einfach mal als Betätigungsfeld
antesten wollten.

Einfach sei es in der Gastronomie allerdings nicht, warnte Wagner. Es
gelte beispielsweise, vielfältige Vorschriften zur Hygiene und zum
Lebensmittelrecht einzuhalten. Der Aufwand sei nicht zu
unterschätzen. «Egal, ob ein Imbissrestaurant oder ein Foodtruck, ich
rate, sich vorher sehr gut zu informieren, auf was man sich
einlässt.» Dann könne ein Restaurant wie das «Guck mal wer da kocht»
zum zwanglosen Ausprobieren durchaus geeignet sein.

2. Mai 2018
von Yessin
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Eckart von Hirschhausen engagiert sich für Menschen mit Behinderungen

Berlin (dpa) – Der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen (50)
wird für sein Engagement für Menschen mit Behinderungen
ausgezeichnet. Er trete seit Jahren für kranke, alte und behinderte
Menschen ein und erhalte dafür den Medienpreis «Bobby», teilte die
Bundesvereinigung Lebenshilfe am Donnerstag mit. Mit seinem Humor
baue Hirschhausen «Brücken für ein besseres Miteinander, für Teilhabe
und Inklusion». Hervorgehoben wurden etwa seine TV-Sendungen und
Bücher.

«Es gehört zu meinen Grundüberzeugungen, den Wert eines Menschen
nicht an seiner Leistungsfähigkeit fest zu machen», wurde
Hirschhausen zitiert. Er teile den Preis mit seiner Schwester, die
ihm seit ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Lebensgemeinschaft
mit behinderten Menschen «vieles näher- und beigebracht» habe.

Mit dem Preis würdigt die Lebenshilfe «vorbildliches Engagement für
Menschen mit Behinderung, das aufklärt und Vorurteile gegenüber
Menschen mit Behinderung abbaut». Zu den bisherigen Preisträgern
zählen unter anderem der FC Bayern München und Günther Jauch.

2. Mai 2018
von Yessin
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Gutenberg-Direktorin mahnt zu Solidarität mit Amok-Betroffenen

Erfurt (dpa) – 16 Jahre nach dem Amoklauf am Erfurter
Gutenberg-Gymnasium hat dessen Direktorin Christiane Alt zur
Solidarität mit Betroffenen von Schulmassakern weltweit gemahnt. Auch
seit dem 26. April 2002 habe es in mehreren Ländern derartige
Gewalttaten gegeben, «die für kurze Zeit erschüttern und die
Betroffenen zurücklassen», sagte Alt am Donnerstag beim Gedenken an
die Erfurter Bluttat mit 17 Toten. Am Vormittag des 26. April 2002
hatte ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums 16 Menschen und
anschließend sich selbst erschossen. Der 19-Jährige war kurz zuvor
von der Schule verwiesen worden. Bei dem Gedenken vor dem
Schulgebäude wurden die Namen der 16 Ermordeten verlesen, begleitet
von Glockenschlägen. Schüler und Lehrer legten Blumen an der
Gedenktafel nieder.

2. Mai 2018
von Yessin
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Neuer Master rund um Kommunikation und Kultur in Chemnitz

Chemnitz (dpa/tmn) – Wie wirkt ein Bild im Vergleich mit einem Text?
Wie lassen sich Roboter mit Gesten steuern? Um solche Fragen geht es
im neuen Master «Semiotik und Multimodale Kommunikation» an der
Technischen Universität Chemnitz. Der Studiengang am Institut für
Germanistik und Kommunikation dauert vier Semester und wird erstmals
zum kommenden Wintersemester angeboten. Interessenten können sich
noch bis zum 15. Juli bewerben.

Im Verlauf des Studiums lernen die Teilnehmer unter anderem, wie sich
die klassischen Geisteswissenschaften mit modernen Forschungsmethoden
wie Eyetracking kombinieren lassen. Damit erforschen Studierende
verschiedene Medien- und Kommunikationsformen, von Gesprächen über
Filmen bis zu Computerspielen. Arbeit finden sollen Absolventen zum
Beispiel im Marketing und in der Unternehmenskommunikation, im
Mediendesign oder in Verlagen.

2. Mai 2018
von Yessin
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Juristisches Staatsexamen: Frauen werden benachteiligt

Berlin/Düsseldorf (dpa/tmn) – Frauen werden im zweiten juristischen
Staatsexamen oft schlechter beurteilt als Männer. Das haben Forscher
der Fernuniversität Hagen, der Universität Wiesbaden und der Hertie
School of Governance in einer Studie gezeigt. Auswirkungen hat die
Benachteiligung vor allem an der Schwelle zum Prädikatsexamen, das
für Juristen eine zentrale Rolle spielt: Viele Jobs stehen nur denen
offen, die im zweiten Staatsexamen mindestens neun Punkte erzielt
haben. Die Zahl der Frauen, die diese wichtige Hürde schaffen, war in
der Untersuchung 12 Prozent niedriger als die der Männer.

Diskriminierung oder nicht? Zumindest ein Befund spricht dafür, so
die Forscher: Besonders schlecht schneiden Frauen ab, wenn ihre
Prüfungskommission nur aus Männern besteht. Sitzt mindestens eine
Frau darin, verschwindet der Geschlechterunterschied fast
vollständig.

Ein ähnlicher Befund zeigt sich auch bei Examenskandidaten mit
offensichtlichem Migrationshintergrund, unabhängig von der
Staatsbürgerschaft: Wer zum Beispiel einen scheinbar nicht-deutschen
Namen hat, bekommt im Schnitt deutlich schlechtere Noten als seine
Kommilitonen. Bei Prädikatsexamen zeigt sich bei Juristen mit
Migrationshintergrund sogar eine Differenz von 70 Prozent.

Für die Studie haben die Forscher Ergebnisse von rund 20 000
Kandidaten untersucht, die zwischen 2006 und 2016 in
Nordrhein-Westfalen zum zweiten Staatsexamen angetreten sind.
Auftraggeber der Studie war das Justizministerium des Bundeslandes.

2. Mai 2018
von Yessin
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Neues aus der Szene

Hamburg (dpa) – Wenn Kinder und Jugendliche gern am Bildschirm
zocken, ist vielen Eltern mulmig zumute. Die ComputerSpielSchule
einer Initiative in Hamburg will mit Vorurteilen aufräumen. Eltern
und Lehrer erhalten bei «Digitalen Spieleabenden» in Öffentlichen
Bibliotheken Einblicke in jugendliche Medienwelten, «indem sie selbst
zum Controller greifen und ausgewählte Lieblingsspiele der
Jugendlichen erproben», so die Organisatoren. Themen sind auch, worum
es in den populärsten Gmes geht und was ihre Faszination ausmacht.
(Mehr zu der Aktion: http://dpaq.de/V68kD)

Wiener Gemüseorchester

Rheinsberg (dpa) – Eine Flöte aus Möhren und Trommeln aus Kürbissen:
Beim kulinarischen Festival Solanum im brandenburgischen Rheinsberg
wird im Mai mit Gemüse Musik gemacht. The Vegetable Orchestra Wien
hat sich für das Festival (25. bis 27. Mai) angekündigt. Die Musiker,
die am 26. Mai zu sehen sind, spielten bereits in Warschau, Paris und
Madrid. Sie müssen ihre Instrumente vor jedem Auftritt frisch
herstellen. «Da das Instrumentarium ausschließlich aus Gemüse ist,
entsteht ein eigenständiger Klangstil, der mit herkömmlichen
Musikinstrumenten nicht zu erreichen ist.» (The Vegetable Orchestra:
http://dpaq.de/3BWTl ; Solanum Festival: http://dpaq.de/UV4h4)

Münchner Museum feiert Techno-Party für Paul Klee

München (dpa) – Wer ins Museum geht, versinkt normalerweise in
nachdenklicher Stille. Dass es auch anders geht, zeigt die Münchner
Pinakothek der Moderne. Am Freitag (27. April) feiert das Museum
anlässlich der Ausstellung «Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses»
mit dem Münchner Blitz-Club eine Techno-Party. Erst legt DJ Sascha
Sibler am Abend in unmittelbarer Nähe zu Klees Gemälden
im Wintergarten der Pinakothek auf. Ab 23 Uhr wird die Party in den
Club verlagert. Es sei für die Ausstellungsmacher das erste Mal, dass
man Club und Museum in der Form verschränke, sagte Sprecherin Tine
Nehler. «Wir wollen zeigen, dass man auch als junger Besucher so
einer Ausstellung ganz viel abgewinnen kann.» Klee malte sein Gemälde
«Vor dem Blitz» im Jahr 1923. Es ist neben knapp 130 weiteren
Gemälden noch bis 10. Juni in der Ausstellung zu sehen.
(Mehr zur Schau: http://dpaq.de/Ipukn)

Porno, Zombies, Lebensfreude: Biennale-Programm vorgestellt

Wiesbaden – Das Theaterfestival «Wiesbaden Biennale» präsentiert in
diesem Jahr unter dem Motto «Bad News» rund 25 Künstler und
Ensembles. Zu den Spielstätten zählt neben dem Keller des
Staatstheaters ein leerstehendes Einkaufszentrum in der Innenstadt.
Diese Bühne wird zur Eröffnung des Festivals am 23. August von der
kapverdischen Choreographin Marlene Monteiro Freitas bespielt – laut
Veranstalter «mit einem kultischen Ausnahmezustand zwischen
Zombietanz, dadaistischer Performance und wilder Lebensfreude». In
einer weiteren Spielstätte präsentiert der Künstler Erik van Lieshout
seine Videoarbeit «Sex is Sentimental» – laut Ankündigung «das
Selbstporträt eines schamlos Liebenden inmitten von ungehemmter
Pornografie». Im Keller des Wiesbadener Staatstheaters zieht zur
Biennale das «Performative Pornokino» ein. Performance- und
Videokünstler beschäftigten sich mit intimsten Sehnsüchten und
Ängsten, teilte die Festivalleitung mit. (Mehr zum Festival:
http://dpaq.de/gGf0l)

Runden drehen in Lila: Rollschuhfahren zu Ehren von Prince

New York (dpa) – Zwei Jahre ist der Tod von Pop-Legende Prince schon
her, vergessen haben ihn seine Fans aber längst nicht. Zum Todestag
des «Purple Rain»-Sängers luden Betreiber einer Rollschuhbahn in New
York nun zum «Prince Tribute Skate». Angekündigt waren Prince-Hits
über den gesamten Abend. «Tragt Lila, um eure Liebe für Prince zu
zeigen!», schrieben die Veranstalter auf Facebook. Dazu stellten sie
ein Foto von einem lilafarbenen Wildleder-Rollschuh. Rapper Questlove
zufolge war Prince ein ausgezeichneter Rollschuhfahrer. «Er konnte
fahren, wie er singen konnte», sagte Questlove 2013. Auch in seinem
Song «Strollin» von 1991 singt Prince vom Rollschuhfahren.
(Ankündigung bei Facebook: http://dpaq.de/W2ViY)

2. Mai 2018
von Yessin
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Polizei stoppt Schulbus mit defekter Bremse

Reiskirchen/Gießen (dpa) – Einen defekten Reisebus mit 20
Grundschülern an Bord hat die Polizei aus dem Verkehr gezogen. Bei
einer Kontrolle auf der Bundesstraße 49 bei Reiskirchen seien Risse
an einer Bremsscheibe aufgefallen, berichtete die Polizei am
Mittwoch. Damit war am Dienstag für den Bus und die Schulklasse aus
Gießen die Reise beendet, denn die Beamten untersagten die
Weiterfahrt. Der Bus wurde dann genauer untersucht. Experten stellten
fest, dass die Bremsscheibe drei Risse aufwies und akute Bruchgefahr
bestand. Den Busunternehmer erwartet nun eine Anzeige wegen
Inbetriebnahme eines verkehrsunsicheren Fahrzeuges. Die Schüler
konnten später mit einem Ersatzbus nach Gießen zurückfahren.

2. Mai 2018
von Yessin
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Verstärkung gesucht: So funktioniert der Quereinstieg in die Pflege

Berlin (dpa/tmn) – Die Kranken- und Altenpflege sucht händeringend
nach Verstärkung. Wer sich für den Job interessiert, hat daher gute
Chancen auf eine Stelle – auch als Quereinsteiger. Drei Fragen und
Antworten für Karrierewechsler in Richtung Pflege:

Welche Möglichkeiten gibt es in der Pflege für Quereinsteiger?

Das kommt auf den angepeilten Job an: Wer Hilfskraft werden will,
kann in der Regel schnell und unkompliziert in den Pflegeberuf
wechseln. Eine Begrenzung oder Formalien für den Zugang gibt es da
nicht, erklärt Oliver Zobel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband
Berlin. Entscheidend seien die soziale und menschliche Kompetenz,
nicht der Ausbildungsabschluss. Bei Fachkräften sieht das anders
aus: Sie brauchen eine richtige Ausbildung. Weiterlesen →

2. Mai 2018
von Yessin
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Deutschland hinkt EU-Bildungsziel bei Uniabsolventen hinterher

Luxemburg (dpa) – Deutschland kommt bei der Steigerung des Anteils
von Hochschulabsolventen viel langsamer voran als andere EU-Staaten.
Auch ist die Bundesrepublik – im Gegensatz zur Europäischen Union
insgesamt – weit von ihrem Bildungsziel für 2020 entfernt. Die Daten
veröffentlichte die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in
Luxemburg.

Demnach stieg der Anteil junger Leute, die bis zum Alter von 34 einen
Uni- oder Fachhochschulabschluss erworben hatten, EU-weit seit 2002
von 23,6 auf 39,9 Prozent. Die bis 2020 angestrebte Marke von 40
Prozent war also schon 2017 fast erreicht. Nicht so in Deutschland.
Hier wuchs der Anteil von 24,2 auf 34 Prozent. Das nationale Ziel für
2020 sind aber sogar 42 Prozent, wobei bei Deutschland besondere
Abschlüsse mitgezählt werden, etwa von Berufsfachschulen oder
Zweitausbildungen im dualen System. Weiterlesen →