SDS-newsline Onlinezeitung

30. Mai 2017
von schueler
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Schule in Hameln feiert

napp 2000 junge Menschen aus 34 Nationen, rund 170 Lehrkräfte, ein
herausragendes Konzept: Die Elisabeth-Selbert-Schule in Niedersachsen
erhält als bundesweit beste Schule den Deutschen Schulpreis 2017.

Hameln (dpa) – Ein Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) im
niedersächsischen Hameln sagt: «Jeder wird so akzeptiert, wie er ist,
egal woher er kommt.» Ein anderer freut sich: «Hier herrscht ein
großes Wir-Gefühl.» Ganz wunderbar findet die stellvertretende
Schulleiterin Barbara Bremert solche Einschätzungen. Seit Montag ist
klar: Die jungen Leute haben nicht übertrieben. Weiterlesen →

30. Mai 2017
von schueler
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Studie: Fachhochschulen leiden unter Bewerbermangel für Professuren

Berlin (dpa) – Forschungsministerin Johanna Wanka sieht dringenden
Handlungsbedarf für Bund und Länder, um dem Bewerbermangel für
Professorenstellen an Fachhochschulen (FH) zu begegnen. Die
CDU-Politikerin reagierte damit auf eine am Dienstag veröffentlichte
Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und
Wissenschaftsforschung (DZHW/Hannover), wonach etwa jede zweite
FH-Professur nach der ersten Ausschreibung unbesetzt bleibt. Weiterlesen →

30. Mai 2017
von schueler
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Schüler lernen auf Heimtrainern

Bremen (dpa) – In Bremen sitzen Schüler einer Oberschule im
Unterricht auf Heimtrainern statt auf Stühlen: Nach einer Testphase
im Unterricht weitet die Schule das Konzept nun auf weitere Klassen
aus. Die Schüler auf den sogenannten Ergometern beteiligten sich
aktiver am Unterricht und könnten Stress sinnvoll abreagieren, sagte
Projektleiter Harald Wolf von der Oberschule an der Ronzelenstraße in
Bremen. Weiterlesen →

24. Mai 2017
von schueler
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Anschlag auf dem Ariana Grande Konzert am 23.05.2017 in Manchaster

Am Montag Abend gegen 0 Uhr kam es auf dem Konzert von Ariana Grande in der Manchaster Arena zu einem Anschlag. Der Täter ist dabei selber ums Leben gekommen. Man vermutet einen Selbstmordanschlag. Bei der grausamen Tat sind 23 Menschen ums Leben gekommen und 59 Personen wurden verletzt, darunter sind viele Kinder.
Sollte es sich wirklich um einen Terroranschlag handeln, wäre dieser der schwerste in Großbritannien seit dem Jahr 2005.

24. Mai 2017
von schueler
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Mehr als ein Pikser – Vater setzt Impfung der Tochter gegen Ex durch Von Anja Semmelroch

Eltern können frei wählen, ob sie ihre Kinder wie empfohlen impfen
lassen oder nicht. Was aber, wenn die Mutter Impfgegner und der Vater
-befürworter ist? Der BGH hat bei der Entscheidung das Kind im Blick.

Karlsruhe (dpa) – Der Streit um die gemeinsame Tochter zieht sich
schon Jahre – soll die Kleine, inzwischen fast fünf, wie empfohlen
geimpft werden oder nicht? In den anderen Fragen haben sich Mutter
und Vater nach der Trennung zusammengerauft. Aber hier liegen die
Positionen unversöhnlich weit auseinander: Er will die Tochter impfen
lassen. Sie hat Angst vor den Risiken und traut den Ärzten und der
Pharmaindustrie nicht über den Weg. Jetzt hatte der Bundesgerichtshof
(BGH) das letzte Wort. Die am Dienstag veröffentlichte Entscheidung
(Az. XII ZB 157/16) macht es Impfgegnern in Zukunft schwerer.

Warum kann die Mutter nicht allein entscheiden?

Das Mädchen lebt zwar bei ihr. Obwohl die Eltern nicht verheiratet
waren, teilt sich die Frau aber mit ihrem Ex-Freund das Sorgerecht.
Das kommt inzwischen immer häufiger vor. Denn seit einer
Gesetzesreform 2013 braucht es dafür nicht mehr zwingend das
Einverständnis der Mutter. Solange es dem Kind nicht schadet, kann
der Vater nun auch gegen ihren Willen mit das Sorgerecht bekommen.

Was heißt das fürs Familienleben?

Mutter und Vater teilen sich die Sorge fürs Kind und sein Vermögen.
In intakten Familien bedeutet das, dass die Eltern in allen Fragen
eine gemeinsame Position finden müssen. Nach einer Trennung wäre das
aber wohl oft sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Hier macht das
Gesetz deshalb einen Unterschied: Einig werden müssen sich die Eltern
nur «bei Entscheidungen in Angelegenheiten, deren Regelung für das
Kind von erheblicher Bedeutung ist». In «Angelegenheiten des
täglichen Lebens» darf der allein entscheiden, bei dem das Kind lebt.

Welche Entscheidungen sind alltäglich, welche bedeutend?

Das ist nicht immer einfach zu unterscheiden. Richtschnur ist, dass
alles zum Alltag gehört, was häufig entschieden werden muss, keine
langfristigen Auswirkungen hat und im Zweifel auch wieder über den
Haufen geworfen werden kann. In dem Fall dürfte die Mutter also zum
Beispiel entscheiden, wann die Tochter abends zu Bett geht, ob sie
Süßigkeiten bekommt oder zum Ballett oder Fußball angemeldet wird.
Geht es aber eines Tages darum, ob das Mädchen ans Gymnasium wechselt
oder mehrere Monate ins Ausland geht, hat der Vater mitzureden.

Was gilt, wenn es um die Gesundheit geht?

Das gleiche Prinzip: Fängt sich das Mädchen einen Schnupfen ein, kann
sich die Mutter ohne Rücksprache kümmern. Über eine größere Operation
müssten dagegen beide gemeinsam entscheiden. Umstritten war bisher,
was mit Impfungen ist – gewissermaßen ja auch eine Routinesache. Hier
legt der BGH jetzt höchstrichterlich fest: Die Entscheidung dafür
oder dagegen ist von erheblicher Bedeutung fürs Kind. Im Grundsatz
steht sie nicht häufig an, sondern nur einmal, auch wenn es später
vielleicht noch Auffrischungen braucht. Und die Auswirkungen können
nach Bewertung der Richter schwerwiegend sein – wenn Nebenwirkungen
auftreten, aber eben auch, wenn ein ungeimpftes Kind sich infiziert.

Was passiert, wenn sich die Eltern – wie hier – nicht einigen?

Dann bleibt nur der Gang zum Familienrichter. Er darf die Sache nicht
selbst entscheiden, kann aber festlegen, wer von beiden das letzte
Wort haben soll. Zentrales Kriterium ist dabei das Wohl des Kindes.

Und was ist für das Kind besser: impfen oder nicht?

Auch hier gibt der BGH für die Zukunft die Linie vor: Solange bei dem
Kind keine speziellen Gesundheitsrisiken gegen die Impfung sprechen,
ist der Befürworter, also der Vater, die bessere Wahl. Er darf seine
Tochter gegen neun Infektionskrankheiten wie Tetanus, Masern und
Röteln impfen lassen, wie von der Ständigen Impfkommission empfohlen.
Für den BGH sind diese Empfehlungen «medizinischer Standard». Ein
Expertengutachten, das die Mutter verlangte, braucht es nicht.

24. Mai 2017
von schueler
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Schwere Englisch-Prüfung in NRW: Bewertung nun weniger streng

Düsseldorf (dpa) – Nach Protesten von Schülern gegen eine als zu
schwierig empfundene Englisch-Prüfung in Nordrhein-Westfalen wird die
am meisten kritisierte Aufgabe aus der Bewertung herausgenommen. Das
teilte das Schulministerium am Dienstag mit. Außerdem erhielten die
Lehrer einen größeren Spielraum bei der Bewertung der
Prüfungsergebnisse. Wer will, soll die Klausur aber auch freiwillig
nachschreiben können. Zuvor hatte es Proteste von Schülern und
Lehrern gegeben. Eine Online-Petition für eine Wiederholung der
Englisch-Klausur für den Mittleren Abschluss an Real- und
Gesamtschulen hatte mehr als 44 000 Unterstützer.

In der Englisch-Prüfung ging es um Apartheid und Südafrika. Zum
«Hörverstehen» sollten die Schüler unter anderem Fragen zu einer
Tonaufnahme von Prinz Harry beantworten. Aufgrund der Aussprache und
der technischen Qualität der Aufnahme sei der Inhalt jedoch schlecht
zu verstehen gewesen, sagte die Vorsitzende des Verbandes Lehrer NRW,
Brigitte Balbach. Sowohl der Lehrerverband NRW als auch die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten sich für eine
Wiederholung der Prüfung ausgesprochen.

24. Mai 2017
von schueler
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Demokratie ist mehr als wählen gehen

Berlin (dpa) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei
Berliner Berufsschülern für demokratisches Engagement geworben.
«Wählen ist wichtig, aber es reicht nicht für die Demokratie», sagte
Steinmeier am Dienstag. Engagement sei nicht nur in Parteien und auf
Bundesebene möglich; auch im Betrieb, in der Schule und in der
Gemeinde müsse Verantwortung übernommen werden.

Steinmeier wies zugleich den Eindruck zurück, Politikverdrossenheit
nehme zu. Die Neugier der Menschen und das Bedürfnis, Politik zu
verstehen, sei nach wir vor groß. «Es ist nicht so, dass sich Politik
keine Gedanken darüber macht: Wie kriegen wir das vermittelt, was wir
tun», sagte er.

In der Diskussionsrunde forderten Schüler, Politiker sollten sich um
mehr Verständlichkeit bemühen und nicht nur im Wahlkampf das direkte
Gespräch mit den Bürgern suchen. Im Schulunterricht müsse früher,
also vor der 10. Klasse, politische Bildung auf den Stundenplan
gesetzt werden.

Das «Oberstufenzentrum Handel 1» in Berlin-Kreuzberg ist mit rund
5000 Schülern und 240 Lehrern eine der größten Schulen Deutschlands.
Es verbindet gymnasiale Oberstufe, Fachoberschule und Berufsbildung.
«Ich verlasse diesen Ort sehr ermutigt», sagte Steinmeier nach der
fast zweistündigen Diskussion.

24. Mai 2017
von schueler
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Energiesparende Schule erhält Deutschen Architekturpreis

Diedorf (dpa) – Das Schmuttertal-Gymnasium im schwäbischen Diedorf
wird mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Der Neubau sei
als Modellprojekt für ein sogenanntes Plusenergiehaus «ein
beeindruckendes Beispiel für zukunftsweisende nachhaltige
Architektur», sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) am
Dienstag.

Die mit dem mit 30 000 Euro dotierten Hauptpreis ausgezeichnete
Schule im Landkreis Augsburg ist so gebaut, dass das Gebäude mehr
Energie erzeugt als verbraucht. Ausgezeichnet werden für den Bau die
Architektenbüros Hermann Kaufmann ZT aus Schwarzach im
österreichischen Vorarlberg und Florian Nagler aus München.

Der Architekturpreis ist eine gemeinsame Auszeichnung des
Bundesbauministeriums und der Bundesarchitektenkammer. Weitere
Auszeichnungen gehen unter anderem an Bauprojekte in Hamburg,
Stuttgart und an die Deutsche Schule in Madrid. Der Staatsbaupreis
wird alle zwei Jahre für herausragende baukulturelle Leistungen
vergeben.