SDS-newsline Onlinezeitung

13. März 2017
von schueler
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Nichts für Leisetreter: Instrumentenbauer für Metallbläser

Viele Blechblasinstrumente kommen heute aus industrieller Fertigung
in Fernost. Gerade Profi-Musiker wissen jedoch die handgemachten
Modelle deutscher Manufakturen zu schätzen. Für die Ausbildung muss
man nicht zwingend Trompete spielen können.

Ludwigsburg/Nürnberg (dpa/tmn) – Lucia Zabinski konnte es sich nicht
richtig vorstellen, nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Etwas
Handwerkliches sollte es sein, fand die 20-Jährige aus Soltau, die
seit vielen Jahren Trompete spielt – und seit kurzem auch Posaune.
Warum also nicht Blechblasinstrumente bauen, dachte sie sich und
machte sich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz. Lucia Zabinski
fand in Bremen den Betrieb Thein Brass, bei dem sie nach einer Woche
Probearbeiten einen Ausbildungsvertrag unterschrieb. Nun lernt sie,
Trompeten, Hörner und Posaunen zu bauen und zu restaurieren. Weiterlesen →

13. März 2017
von schueler
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Fremd in der Uni-Stadt: Wenn Studenten sich nicht einleben

Das erste Semester ist für viele Studienanfänger gerade vorbei. Und
längst nicht alle sind in der Uni-Stadt richtig angekommen. Zu groß
ist das Heimweh. Wie werden Studenten in der neuen Stadt endlich
heimisch? Und wann ist es Zeit, die Zelte abzubrechen?

Oldenburg/München (dpa/tmn) – Vom einen Ende der Republik ans andere
oder nur in die nächstgelegene Uni-Stadt ziehen: Studieren bedeutet
meist, ein ganz neues Leben fernab der Heimat zu beginnen. Endlich
machen, was man will, endlich alleine leben. Manch einer fühlt sich
aber auch genau so: allein. Bei den Eltern ausziehen, Freunde
zurücklassen, Hobbys aufgeben – das ist keine Kleinigkeit. Viele
sehnen sich nach ihrem Zuhause und haben auch nach dem ersten
Semester nicht das Gefühl, heimisch zu sein. Das ist nicht
ungewöhnlich – und man kann beim Einleben nachhelfen, sagen Experten. Weiterlesen →

13. März 2017
von schueler
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Unaufgeregt, sachlich – aber auch witzig: Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer mag klare Worte, vor allem auf
Saarländisch. Als erste Ministerpräsidentin an der Saar kam sie ins
Amt – und da will sie auch bleiben.

Saarbrücken (dpa) – Sie ist immer wieder für höchste politische Ämter
in Berlin im Gespräch, aber bislang ist Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer (CDU) dem Saarland treu geblieben. Geht es nach
ihr, soll das auch so bleiben: Die 54-Jährige will auch nach der
Landtagswahl am 26. März Regierungschefin an der Saar sein. Im
kleinsten Flächenland der Republik ist sie geboren und aufgewachsen,
da lebt ihre Familie und dort spricht man Saarländer Dialekt: «Für
mich ist, wenn ich mich wirklich daheim fühlen will, es absolut
notwendig, dass ich Platt rede», sagt sie. Weiterlesen →

13. März 2017
von schueler
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Deutsche Wirtschaft steckt immer mehr Geld in akademische Bildung

Berlin (dpa) – Die deutsche Wirtschaft hat ihre Investitionen in
akademische Bildung nach einer neuen Studie innerhalb weniger Jahre
um 50 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro gesteigert. Die
Unternehmen erhöhten ihre Ausgaben in diesem Bereich zwischen 2009
und 2015 um durchschnittlich 7,2 Prozent pro Jahr, der Zuwachs lag
damit noch über den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (plus
5,5 Prozent). Dabei war das Eigeninteresse an erstklassig
ausgebildetem Akademiker-Nachwuchs groß.

Aus dem Report des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und
des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich, dass
besonders stark in das Duale Studium – ein Hochschulstudium mit fest
integrierten Praxiseinsätzen in Unternehmen – investiert wurde. Auch
Praktika von Studierenden waren der Wirtschaft viel Geld wert. In
beide Bereiche wurden insgesamt fast drei Viertel der Investitionen
gelenkt. Spenden und sonstige Förderungen gingen indes leicht zurück.

13. März 2017
von schueler
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Fast 300 000 Menschen in Einstiegsprogrammen vor Ausbildung

Wiesbaden (dpa) – Mit der Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge in
Deutschland sind Bildungsprogramme vor der eigentlichen Ausbildung
stark nachgefragt. Fast 298 000 junge Menschen begannen 2016 ein
Programm im sogenannten Übergangsbereich, wie das Statistische
Bundesamt am Freitag mitteilte. Das sei nach vorläufigen Ergebnissen
ein Anstieg um 12,2 Prozent.

In solchen Programmen können berufliche Grundkenntnisse erworben oder
ein Haupt- oder Realschulabschluss nachgeholt werden. Die Teilnehmer
können so ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz verbessern.

2005 hatte es sogar 417 000 Anfänger in den Bildungsprogrammen
gegeben. Die Zahl war in den Folgejahren bis auf 252 000 gesunken.
Seit 2015 steigen die Teilnehmerzahlen wieder. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes ist dies vor allem auf Programme zum
Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Flüchtlinge und
Migranten zurückzuführen. Der Anteil der Teilnehmer ohne deutschen
Pass betrug 31,8 Prozent.

13. März 2017
von schueler
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Schäuble-Eckwerte: Etat des Forschungsministeriums sinkt bis 2021

Berlin (dpa) – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
soll nach den Plänen von Finanzressortchef Wolfgang Schäuble (CDU)
«weiterhin hohe Priorität» haben – bei allerdings leicht sinkenden
Etats in den nächsten Jahren. Dies geht aus den Eckwerten des
Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2018 und zum Finanzplan bis
2021 hervor, den Schäuble am Mittwoch dem Kabinett vorlegen will.

Demnach soll der Eckwert des Ressorteinzelplans BMBF zunächst von
derzeit 17,65 Milliarden Euro auf 17,53 Milliarden Euro (2018)
sinken. Der Eckwert 2019 steigt dann den Schäuble-Zahlen zufolge
wieder auf fast 17,9 Milliarden Euro, ehe er auf 17,22 Milliarden
Euro (2020) und 17,19 Milliarden Euro (2021) absacken soll. Weiterlesen →

13. März 2017
von schueler
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Unfreiwillige Versetzung: Einfach wegbleiben geht nicht

Berlin (dpa/tmn) – Der Arbeitgeber darf nur unter bestimmten
Umständen eine Versetzung anordnen. Wer seine Abteilung oder den
Arbeitsort nicht wechseln möchte, sollte das vor Gericht anfechten.
Das rät Fachanwalt Alexander Bredereck. Dennoch sollten Arbeitnehmer
– zunächst unter Vorbehalt – am neuen Arbeitsplatz erscheinen. «Wenn
man das nicht macht, dann ist das eine Art Arbeitsverweigerung, und
der Arbeitgeber könnte kündigen.» Den Arbeitgeber sollten Betroffene
vorab darüber informieren, dass sie die Entscheidung gerichtlich
überprüfen lassen werden.

Dabei spielt zunächst die Formulierung im Arbeitsvertrag eine
Rolle: Darf der Arbeitnehmer überall deutschlandweit eingesetzt
werden – oder steht darin ein fester Arbeitsort? Dann muss der Chef
die Versetzung angemessen begründen. Zuletzt prüft das Gericht, ob
die Versetzung für den Mitarbeiter zumutbar ist. «Je einschneidender
das Ganze für ihn ist, umso gravierender müssen die Gründe des
Arbeitgebers für die Versetzung sein», erklärt Bredereck.

13. März 2017
von schueler
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Grünes Licht für das EU-Patent

Berlin (dpa) – Der Bundestag hat den Weg für das EU-Einheitspatent
freigemacht. Die Abgeordneten verabschiedeten in der Nacht zum
Freitag zwei Gesetze, um die fehlenden rechtlichen Grundlagen für das
lange geplante Vorhaben zu schaffen. Das Einheitspatent soll vom
Europäischen Patentamt erteilt werden und automatisch in allen
EU-Staaten gelten. Das spart Unternehmen viel Zeit und Geld. Trotz
des Brexit-Votums billigt auch Großbritannien das EU-Patent. Ohne die
Zustimmung aus London könnte das EU-Patent nicht starten –
erforderlich ist nämlich die Zustimmung der drei EU-Länder mit den
meisten Patenten: Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

13. März 2017
von schueler
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Internationale Studenten im Südwesten sollen zahlen

Stuttgart (dpa) – Baden-Württemberg führt als erstes deutsches
Bundesland Studiengebühren für internationale Studenten ein. Im
internationalen Vergleich beschreitet das Land damit nach Worten der
dortigen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) einen
anerkannten Weg zur Studienfinanzierung. «Damit stehen wir nicht
alleine da», sagte sie bei der Einbringung des Gesetzentwurfs in den
Landtag am Donnerstag in Stuttgart. Dänemark, Österreich, Finnland
und Schweden haben sich nach ihren Angaben in den vergangenen Jahren
dafür entschieden. In diesen Ländern gebe es wie in Baden-Württemberg
auch keine allgemeinen Studiengebühren. Weiterlesen →

13. März 2017
von schueler
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Frankfurt feiert im Juni Grüne-Soße-Tag

Frankfurt/Main (dpa) – Feiertag fürs kulinarische Aushängeschild
Frankfurts: Zum ersten Grüne-Soße-Tag am 22. Juni sind in Frankfurt
Konzerte, Koch-Shows oder Veranstaltungen wie eine «Grie Soß After
Work Party» geplant, wie am Donnerstag die Organisatoren mitteilten.
Geht es nach ihnen, sollen sich auch Firmen, Schulen und Gaststätten
beteiligen. Die Organisatoren träumen außerdem davon, dass die
Frankfurter Skyline an dem Tag grün leuchtet.

«Frankfurter Grüne Soße» ist eine Mischung von sieben frischen
Kräutern: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle,
Borretsch und Sauerampfer. Sie werden gehackt und – je nach Rezept –
mit Joghurt, Sahne, Schmand, Essig, Öl oder Mayonnaise vermischt.
Klassisch wird die kalte Soße zu gekochten Eiern und Kartoffeln
gereicht. Viele essen sie auch mit Tafelspitz, Schnitzel oder Lachs.