Wo früher Kredite verkauft und Kontoauszüge abgeholt wurden, toben
sich jetzt Street-Artists aus. In einem ehemaligen Bankgebäude in
Berlin zeigen sie von April an ihre Kunst. Übrig bleiben wird davon
nichts – außer Erinnerungen.
Berlin (dpa) – Wer durch «The Haus» läuft, betritt in jedem der 79
Räume eine ganz eigene Welt: Hier comic-hafte Gemälde von Aliens, die
erst unter Schwarzlicht sichtbar werden – da bunte Grafitti-Muster
an Wänden, Heizkörpern und Fenstern, dort ein Raum voller Moos. In
einem früheren Berliner Bankgebäude in der Nähe des Kudamms haben 165
Street-Art-Künstler mit «The Haus» ein temporäres Museum geschaffen.
Am 1. April öffnet die Ausstellung für Besucher – bis das Haus im
Juni abgerissen wird. Weiterlesen →