SDS-newsline Onlinezeitung

30. März 2017
von schueler
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Bis die Abrissbirne kommt: Graffiti und Gemälde auf Zeit Von Christoph Koopmann

Wo früher Kredite verkauft und Kontoauszüge abgeholt wurden, toben
sich jetzt Street-Artists aus. In einem ehemaligen Bankgebäude in
Berlin zeigen sie von April an ihre Kunst. Übrig bleiben wird davon
nichts – außer Erinnerungen.

Berlin (dpa) – Wer durch «The Haus» läuft, betritt in jedem der 79
Räume eine ganz eigene Welt: Hier comic-hafte Gemälde von Aliens, die
erst unter Schwarzlicht sichtbar werden – da bunte Grafitti-Muster
an Wänden, Heizkörpern und Fenstern, dort ein Raum voller Moos. In
einem früheren Berliner Bankgebäude in der Nähe des Kudamms haben 165
Street-Art-Künstler mit «The Haus» ein temporäres Museum geschaffen.
Am 1. April öffnet die Ausstellung für Besucher – bis das Haus im
Juni abgerissen wird. Weiterlesen →

29. März 2017
von schueler
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Was bei einem Blackout hilft

Hamburg (dpa/tmn) – Ob Schüler, Student oder Berufstätiger – jeder
kennt Situationen, in denen das Gedächtnis plötzlich versagt. Man
erinnert sich an nichts mehr, alles weg, Blackout. «Das Abrufen von
Informationen funktioniert manchmal nicht, wenn wir sehr unter Druck
stehen oder gestresst sind», sagt Prof. Lars Schwabe, Leiter des
Arbeitsbereichs Kognitionspsychologie an der Universität Hamburg. Die
Informationen sind schon noch da – man kommt nur nicht mehr an sie
heran. In so einem Fall helfe es, die Situation anders zu bewerten.
In einer Prüfung darf man sich also ruhig klarmachen, dass die Prüfer
auch nur Menschen sind, und dass das eigene Leben nicht zwingend vom
Ergebnis des Tests abhängt.

Wer vermeiden will, überhaupt in diese Lage zu geraten, kann auch
versuchen, sich den Stoff besonders gut einzuprägen. «Neuere
Forschung hat ergeben, dass vom Blackout häufig Informationen
betroffen sind, die noch nicht so gut verankert waren», erläutert
Schwabe. Was hingegen richtig gut sitzt und vertraut ist, sei auch
unter Stress leichter abrufbar.

29. März 2017
von schueler
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Office-Eye-Syndrom und Co. – Wenn die Augen zu trocken sind Von Caroline Mayer

Fremdkörpergefühl, Brennen, Juckreiz: Vor allem in trockener Büroluft
haben viele Menschen Probleme an den Augen. Meistens helfen einfache
Tränenersatz-Tropfen. Bei hartnäckigen Beschwerden sollte man aber
zum Arzt gehen. Eventuell ist eine langwierige Therapie nötig.

Düsseldorf (dpa/tmn) – Die Augen jucken, brennen oder tränen ständig.
Wer mit diesen Beschwerden zum Augenarzt geht, bekommt häufig die
Diagnose «Sicca-Syndrom» oder schlicht: «Trockenes Auge». Das klingt
banal. Doch hinter der simplen Beschreibung verbirgt sich ein
komplexes Krankheitsbild, das verschiedene Ursachen haben kann – von
zu viel Arbeit am Bildschirm bis zu schweren Erkrankungen. Weiterlesen →

29. März 2017
von schueler
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Tod erstmal aufgeschoben: Figur Conchita Wurst darf weiterleben

Wien (dpa) – Conchita Wurst muss fürs Erste doch nicht sterben. Das
hat der Sänger Tom Neuwirth (28), der hinter dem Make-up der
erfolgreichen Dragqueen steckt, dem österreichischen Radiosender Ö3
am Dienstag erzählt. Mitte Februar hatte Neuwirth noch gesagt, dass
er die Kunstfigur töten müsse. «Das war natürlich ein bisschen
überspitzt von mir formuliert», erklärte er jetzt.

Vielmehr werde eine Veränderung stattfinden. «Und irgendwann werde
ich wahrscheinlich den Namen und die Perücke auch ablegen, aber ich
habe noch keinen Zeitraum.» Veränderung sei das halbe Leben. Aktuell
arbeitet Conchita Wurst, Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC)
2014, an dem zweiten Album. Wann es veröffentlicht wird, ist noch
unklar. Wurst kommt im November für eine Mini-Orchester-Tournee nach
Deutschland: Sie wird in Leipzig, Berlin und Hamburg auftreten.

29. März 2017
von schueler
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Ausbildungsordnung für Schuhfertiger ändert sich zum August

Bonn (dpa/tmn) – Die Ausbildungsordnung für angehende Schuhfertiger
ändert sich zum 1. August. Darauf weist das Bundesinstitut für
Berufsbildung (BIBB) hin. Jugendliche setzen sich künftig stärker als
bisher mit dem Thema Veredeln von Schuhen auseinander. Das Veredeln
ist der letzte Arbeitsschritt bei der Lederbearbeitung – hierbei gibt
es neue Möglichkeiten wie das Antikfinish sowie eine spezielle
Schwamm- oder Spritztechnik. Schuhfertiger ist ein industrieller
Beruf in der Schuhproduktion. 2016 gab es 45 Neuabschlüsse in dem
Beruf.

29. März 2017
von schueler
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Studie: Geschlechter-Einfluss auf Schulleistungen überzeichnet

Berlin (dpa) – Mädchen sind besser beim Lesen und Schreiben, Jungen
dafür in Mathematik – diese These greift nach einer neuen Studie zu
kurz. Vielmehr falle der Einfluss des Geschlechts auf die Leistungen
von Schulkindern je nach sozialer Herkunft unterschiedlich stark aus,
heißt es in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung des
Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).

Die Bildungsforscher verwiesen auf Daten etwa vom Statistischen
Bundesamt oder aus der PISA-Studie. «Die Kennzahlen scheinen eine
deutliche Sprache zu sprechen, weswegen in der öffentlichen
Diskussion oft ein schnelles Urteil gefällt wird: Von den Jungen als
Bildungsverlierern oder davon, dass Mathematik kein Mädchenfach sei,
ist immer wieder die Rede.» Dabei werde «jedoch übersehen, dass
Jungen und Mädchen keine homogenen sozialen Gruppen sind». Weiterlesen →

29. März 2017
von schueler
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Islamische Theologie jetzt auch an der Humboldt-Universität

Berlin (dpa) – An der Berliner Humboldt-Universität sollen islamische
Geistliche für den Dienst in Moscheen sowie Lehrer für den
Schulunterricht ausgebildet werden. Erste Absolventen sollen die
Hochschule nach dem Jahr 2021 verlassen, teilte die Universität am
Montag mit. Eine Arbeitsgruppe mit Beteiligung islamischer Verbände
werde den Studiengang vorbereiten, kündigte der Historiker Michael
Borgolte als Gründungsbeauftragter des Instituts an. Die fünf anderen
Institute in Deutschland hätten positive Erfahrungen gesammelt, sagte
Universitätspräsidentin Sabine Kunst. Berlins Regierender
Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, der Aufbau des Instituts
habe hohe Priorität für den Senat. Die Finanzierung sei mit 13
Millionen Euro bis 2020 gesichert.

29. März 2017
von schueler
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Harter Job mit guter Bezahlung: Kanalbauer kümmern sich ums Abwasser Von Sabine Meuter

In der Kanalisation riecht es manchmal so stark, dass Kanalbauer
Atemmasken brauchen. Haben sie also einen Job, den man nicht so gerne
machen möchte? Wer sich dafür entscheidet, bekommt nicht nur eine
relativ hohe Vergütung. Es gibt noch mehr Gründe für die Ausbildung.

Berlin (dpa/tmn) – Mal arbeitet er unter der Erde, mal im Freien:
David Anderson ist im zweiten Ausbildungsjahr als Kanalbauer bei der
Firma Frisch & Faust Tiefbau GmbH in Berlin. Er baut Abwassersysteme.
Um in den Untergrund zu gelangen, müssen er und seine Kollegen erst
einmal auf der Straße eine Baugrube oder einen Graben ausheben. Dann
verlegen sie dort Rohre, damit das Wasser abfließen kann. «Der Job
ist körperlich enorm anstrengend», erzählt Anderson. Wenn er abends
nach Hause kommt, ist er geschafft. «Trotzdem, es macht Spaß», sagt
der 17-Jährige. Weiterlesen →

29. März 2017
von schueler
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Die Welt zugänglich machen – Jobs im Bereich Barrierefreiheit Von Tobias Hanraths

Barrierefreiheit sorgt dafür, dass Menschen mit Behinderung besser
durch den Alltag kommen. Wer sich damit auskennt, hat auf dem
Jobmarkt gute Chancen, sagen Experten. Spezialist für
Barrierefreiheit wird man aber oft nur mit viel Eigeninitiative.

Dortmund/Berlin (dpa/tmn) – Wer im Internet surft, muss mit dem Arm
die Maus bewegen können. Wer dort Videos anschaut, muss sehen und
hören können. Und wer Texte liest, muss sie verstehen können. Klingt
banal, ist es aber nicht. Denn für Menschen mit Behinderung sind
solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten oft unüberwindbare
Hürden. Um das Internet und andere wichtige Teile des Alltagslebens
auch für sie zugänglich zu machen, gibt es das Konzept der
Barrierefreiheit – und Spezialisten, die sich darum kümmern. Weiterlesen →

29. März 2017
von schueler
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Knackpunkte für Verhandlungen von CDU und SPD an der Saar

Saarbrücken (dpa) – Seit 2012 hat eine große Koalition unter Führung
der CDU an der Saar regiert. Es gibt etliche inhaltliche
Schnittmengen – zum Beispiel bei den Themen innere Sicherheit,
Wirtschaft und Energie. Bei einer Neuauflage von Schwarz-Rot dürfte
es jedoch bei drei Punkten Gesprächsbedarf geben:

Bildungspolitik:

Die SPD möchte eine Teil-Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit (G9)
möglich machen. Gymnasien sollen selbst entscheiden, ob sie das
Abitur nach acht oder neun Jahren anbieten. Das Saarland hatte 2001
als erstes westliches Bundesland das «Turbo-Abi» an allen Gymnasien
eingeführt. An Gemeinschaftsschulen ist das Abitur nach neun Jahren
möglich. Weiterlesen →