SDS-newsline Onlinezeitung

9. Mai 2017
von schueler
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Schornsteinfeger: Abwechslungsreicher Job für Schwindelfreie Von Verena Wolff

Schornsteinfeger sorgen für saubere Kamine – aber sie haben auch eine
Reihe anderer Aufgaben. Dabei arbeiten sie in luftiger Höhe,aber auch
in Häusern und Kellern. Und wenn sie dann Meister sind, können sie
sogar einen ganzen Bezirk betreuen.

Berlin (dpa/tmn) – Selina Reimers liebt es, hoch oben unterwegs zu
sein, über die Dächer Berlins zu schauen und dabei ihren Job zu
lernen. Die 21-Jährige wird Schornsteinfegerin. «Das Tollste an dem
Beruf ist eigentlich die Abwechslung, denn man verbringt ja nicht die
ganze Zeit beim Kaminkehren», sagt sie. Weiterlesen →

9. Mai 2017
von schueler
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Lustig oder lächerlich: Die Guerilla-Bewerbung ist eine Gratwanderung Von Tobias Schormann

Eine graue Mappe mit Standard-Anschreiben, Lebenslauf und Foto?
Langweilig! Warum nicht mal eine Torte als Bewerbung verschicken oder
sich auf einer Plakatwand präsentieren? Mit der passenden kreativen
Idee fallen Bewerber auf.

Berlin (dpa/tmn) – Als Bewerber muss man aus der Masse herausstechen.
Denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende von Kandidaten. Mit
einer 0815-Bewerbung kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten
wählen daher eine Guerilla-Taktik und versuchen, mit
unkonventionellen Mitteln in die Offensive zu gehen.

Solche Guerilla-Bewerbungen sind eine hohe Kunst – bestenfalls
beweisen Kandidaten damit, dass sie kreativ sind und offen für neue
Ideen. Alles Punkte, die heute in vielen Berufen gefordert werden.
Und sie zeigen, dass sie sich Mühe gegeben haben, erklärt der
Karrierecoach Bernd Slaghuis aus Köln. «Das hat dann einen
«Wow»-Effekt beim Personaler.» Auffallen um jeden Preise sei aber die
falsche Devise. Denn zwischen genial und genial daneben ist es nur
ein schmaler Grad. Schlimmstenfalls wirkt es einfach nur peinlich.

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9. Mai 2017
von schueler
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Kretschmann über Eltern an Schulen: Das Gemotze muss aufhören

Freiburg (dpa) – Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried
Kretschmann (Grüne) hat Eltern an Deutschlands Schulen zu einem
Miteinander mit den Lehrern aufgerufen. «Dieses ständige Gemotze muss
aufhören», sagte Kretschmann zur Eröffnung des 28. bundesweiten
Gewerkschaftstages der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
am Samstag in Freiburg. Nötig sei eine Erziehungspartnerschaft
zwischen Eltern und Lehrern: «Eltern und Lehrer und Schule müssen an
einem Strang ziehen, und zwar möglichst in dieselbe Richtung.» Nur so
erhielten Schüler eine gute Bildung. Baden-Württemberg hat in diesem
Jahr den Vorsitz in der bundesweiten Kultusministerkonferenz.
Kretschmann war früher selbst Lehrer.

9. Mai 2017
von schueler
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Wohin mit der Einmachbrühe? Ins Glas!

Berlin  – Gurken einmachen, das kennen viele noch von Oma.
Mittlerweile wird wieder in einigen Küchen eingelegt, eingekocht und
fermentiert. Was übrig bleibt, wenn Gurken oder Zwiebeln gegessen
sind, ist die säuerliche oder salzige Brühe. Öfter findet man
inzwischen den Vorschlag, die Lake in Drinks zu mischen und somit
Pickle-Juice-Cocktails zu trinken. Etwa beim Amerikaner Jeffrey
Yoskowitz, der gerade in Berlin ein Buch zur jüdischen Küche mit
osteuropäischem Einfluss vorstellte («The Gefilte Manifesto: New
Recipes for Old World Jewish Foods»). Oder im Food-Blog «Munchies».
Bloody Mary oder Martini mit Essiggurkenwasser? Wer feststellen will,
ob ihm das liegt, muss es probieren. («Munchies» zur Einmachbrühe:
http://dpaq.de/PIbZU ; Jeffrey Yoskowitz bei Twitter:
http://dpaq.de/fH2jF ; «Huffington Post»: http://dpaq.de/d1Ifn)

52 Seen in einem Jahr

Berlin (dpa) – Im April schon in den Berliner Schlachtensee zu
hüpfen, da darf man nicht zimperlich sein. Am besten man ist ein
Winterschwimmer. So wie die junge britisch-kanadische Autorin Jessica
J. Lee, die mit ihrem Experiment, ein Jahr lang 52 Seen in Berlin und
Brandenburg zu erschwimmen, viel Beachtung fand. «Meine
Rahmenbedingungen waren einfach: kein Auto, kein Neopren», schreibt
sie in ihrem Buch «Mein Jahr im Wasser» (Berlin Verlag). Das ist kein
Reiseführer, sondern ein literarisches Tagebuch – «A Swimming
Memoir», so der Untertitel der englischen Ausgabe. Wer auf Lees
Spuren gehen will, findet darin auch Karten und Tipps zu Seen in
Berlin und Umgebung. Nur eine kleine Auswahl – in der Region soll es
mehr als 3000 Seen geben. Und vielleicht gibt es dort demnächst ein
paar Ganzjahres-Schwimmer mehr (Infos zum Buch http://dpaq.de/mfuDh).

TKKG: 200 Folgen mit Tim, Karl, Klößchen und Gaby

Berlin (dpa) – Die Hörspielreihe «TKKG» hat Jubiläum, kürzlich ist
die 200. Folge «Der große Coup» erschienen. Im Jahr 1981 waren die
ersten Abenteuer der Internatsschüler Tim (damals noch «Tarzan»),
Karl, Klößchen und Gaby (samt Cocker-Spaniel Oskar) herausgekommen.
Sie waren damals noch auf knatschgelben Kassetten und
Langspielplatten erschienen, angefangen mit dem ersten Abenteuer «Die
Jagd nach den Millionendieben». Von den Original-Stimmen des
Quartetts sind heute nur noch Sascha Draeger (Tarzan/Tim) und
Klößchen (Manou Lubowski) in den TKKG-Hörspielen aktiv, beide sind
inzwischen Ende 40. Die gelben Cassetten sind schon lange
Vergangenheit, inzwischen erscheint die Reihe auf Audio-CD und MP3.
Auch das früher oft als altmodisch kritisierte Weltbild des Quartetts
ist deutlich moderner geworden. (TKKG-Jubiläum: http://dpaq.de/L2BET)

Pilotenbrillen wieder im Trend

Los Angeles (dpa) – Gläser in Tropfenform, eine schmale Metallfassung
und ein Doppelsteg über der Nase: Die klassische Flieger- oder
Pilotenbrille der 70er und 80er Jahre feiert in den USA ein Comeback.
«Das wollen jetzt alle wieder tragen», sagt Ken Downing, Modedirektor
der Nobelkaufhauskette Neiman Marcus, der «New York Times». «Das hat
etwas Schickes. Das erinnert an Bowie und Mick Jagger.» Auch der New
Yorker Brillen-Designer Jordan Silver zählt die klassisch-goldene
Pilotenbrille zu den «sexiest» Fassungen, die man tragen könne. Der
«Times» zufolge haben Models und Schauspielerinnen wie Kendall
Jenner, Tracee Ellis Ross und Bella Hadid schon den Aviator-Look für
sich entdeckt. («New York Times»-Bericht: http://dpaq.de/F9v0X)

9. Mai 2017
von schueler
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So wenig neue Auszubildende wie noch nie

Wiesbaden (dpa) – So wenig Jugendliche wie noch nie haben im
vergangenen Jahr eine Ausbildung begonnen. Etwa 510 900 junge
Menschen schlossen einen neuen Ausbildungsvertrag ab, wie das
Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden anhand vorläufiger
Zahlen mitteilte. Das waren 1,1 Prozent weniger als 2015 und ein
neuer Tiefstand. Gründe sind nach Einschätzung der Statistiker die
geringere Zahl der Menschen in der für eine Ausbildung in Frage
kommenden Altersgruppe und das steigende Interesse an einem Studium.
Eine duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und enthält
neben der betrieblichen Arbeit auch Unterricht in der Berufsschule.

9. Mai 2017
von schueler
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Kindergeld ab 18: Studienpläne frühzeitig der Familienkasse melden

Suhl (dpa/tmn) – Nach dem Schulabschluss kann weiterhin ein Anspruch
auf Kindergeld bestehen. Damit es zu keiner Unterbrechung der Zahlung
kommt, sollten Eltern der Familienkasse die Pläne ihres Kindes
frühzeitig mitteilen. Darauf macht die Agentur für Arbeit Suhl
aufmerksam. Ein entsprechendes Formular verschickt die Familienkasse
automatisch an Eltern, wenn Kinder volljährig werden. Alternativ
steht das Dokument online unter www.familienkasse.de. Erforderliche
Nachweise wie Schulbescheinigungen können Eltern nachreichen.

Grundsätzlich gilt: Das Kindergeld wird bis zur Vollendung des 25.
Lebensjahres gezahlt, wenn der Jugendliche nach seinem Schulabschluss
ein Studium, eine Ausbildung, ein berufsvorbereitendes Praktikum, ein
Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr oder einen anerkannten
Feiwilligendienst absolviert. Der Anspruch besteht auch, wenn
Jugendliche sich in einer Übergangszeit von vier Monaten für eine der
genannten Optionen entscheiden.

24. April 2017
von schueler
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Jeder zweite Azubi-Neuanfänger im öffentlichen Dienst hat Abitur

Bonn (dpa/tmn) – Im öffentlichen Dienst hat etwa die Hälfte der
Neuanfänger bei den Auszubildenden Abitur. 2015 waren es 52,6
Prozent, wie aus dem neuen Berufsbildungsbericht hervorgeht. Das sind
deutlich mehr als im Schnitt. Über alle Branchen hinweg hatte 2015
etwas mehr als jeder vierte Neuanfänger bei den Azubis (27,7 Prozent)
eine Studienberechtigung.

24. April 2017
von schueler
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Diese Rechte haben Studenten im Nebenjob

Berlin (dpa/tmn) – Egal, ob nur zum Geld verdienen oder als Schritt
auf der Karriereleiter: Auch für Studierende gilt beim Nebenjob das
Arbeitsrecht. «Sie haben genauso Anspruch auf Pausen, Urlaub und
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Es gibt dort keine
Sonderregelungen», sagt Matthias Schröder vom Deutschen
Gewerkschaftsbund.

Um den passenden Job zu finden, empfiehlt Schröder die Suche über die
Arbeitsagentur, Aushänge etwa am Schwarzen Brett an der Hochschule
oder über Jobportale im Internet. Wichtig sei, sich schon vor der
Jobaufnahme über die Konditionen wie die Bezahlung zu informieren,
sagt Schröder.

Ob der Job auf die Inhalte des Studiums aufbauen sollte, hängt nach
Meinung des Experten ganz von den Wünschen und Bedürfnissen des
Studierenden ab. «Das ist hilfreich, aber um die Themen des Studiums
zu vertiefen, bieten sich auch gesellschaftspolitisches oder
ehrenamtliches Engagement an.»