SDS-newsline Onlinezeitung

16. Mai 2017
von schueler
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GEW-Chefin: Schulpflicht für Flüchtlinge schnell umsetzen

Freiburg (dpa) – Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung
und Wissenschaft, Marlis Tepe, fordert die Umsetzung der Schulpflicht
für Flüchtlingskinder schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Dazu
müssten Schulgesetze und -verordnungen angepasst und bürokratische
Hürden abgebaut werden, sagte sie am Mittwoch zum Abschluss des
bundesweiten Gewerkschaftstags der GEW im süddeutschen Freiburg. In
Deutschland gilt die Schulpflicht auch für Asylbewerber. Sie wird
nach GEW-Angaben jedoch in den einzelnen Bundesländern
unterschiedlich umgesetzt.

Außerdem müssten Qualifikationen, die Menschen in anderen Ländern
erworben hätten, in Deutschland schneller und leichter anerkannt
werden, forderte Tepe. Damit funktioniere die Integration in
Ausbildung und Beruf reibungsloser. Die Delegierten hatten Tepe bei
dem Treffen für weitere vier Jahre an der Spitze der GEW bestätigt.

16. Mai 2017
von schueler
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Schüler entschuldigen sich für missglückten Abi-Streich in Neuss

Neuss (dpa) – Nach einem geschmacklosen Abi-Streich haben knapp 90
Schüler eines traditionsreichen Gymnasiums in Neuss bei ihren Lehrern
in einem Brief um Entschuldigung gebeten. Im Rahmen der
sogenannten Motto-Woche hatten Schüler Fotos von Lehrerinnen und
Lehrern neben der Darstellung von einem oder mehreren Penissen
platziert. Das bestätigt eine Sprecherin der Bezirksregierung
Düsseldorf am Mittwoch. «Ein derartiger Umgang miteinander kann und
wird seitens der Schulleitung und seinem Kollegium nicht geduldet»,
sagte die Sprecherin. Weiterlesen →

16. Mai 2017
von schueler
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Ausgaben für Hochschulen erstmals bei 50 Milliarden Euro

Wiesbaden (dpa) – Erstmals haben die Ausgaben für Deutschlands
Hochschulen die 50-Milliarden-Euro-Marke erreicht. 2015 wendete der
Staat zusammen mit kirchlichen und privaten Trägern für Lehre und
Forschung inklusive Krankenbehandlung exakt 50,0 Milliarden Euro auf.
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch weiter
mitteilte, waren das 3,7 Prozent mehr als 2014.

Größter Brocken war mit 28,9 Milliarden Euro das Personal, das fast
58 Prozent der Hochschulausgaben ausmachte. Der laufende Sachaufwand
lag bei 16,8 Milliarden Euro. Die Investitionen waren mit 4,4
Milliarden Euro um neun Prozent höher als 2014. Weiterlesen →

16. Mai 2017
von schueler
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Aktionsrat Bildung: Schulen müssen digitaler werden

München (dpa) – Die Schulen in Deutschland müssen nach Ansicht des
Aktionsrats Bildung digitaler werden. Das fordert das Gremium in
einem Gutachten, das am Mittwoch in München vorgestellt wird und der
Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Aktionsrat besteht aus
dreizehn Bildungswissenschaftlern unter der Leitung des Präsidenten
der Universität Hamburg, Dieter Lenzen.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass schon Grundschüler, die
einmal pro Woche am Computer arbeiten, deutlich bessere Kompetenzen
im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften hätten. Deswegen müsse
der Einsatz digitaler Lehrmittel bundesweit verstärkt werden. Weiterlesen →

10. Mai 2017
von schueler
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«Food Nostalgia» – Hype um eine 20 Jahre alte Soße

Hamburg (dpa) – Nostalgie bringt Menschen dazu, schrottreife
italienische Mopeds in modrige Kellerräume zu stellen oder in
historischen Kostümen den Dreißigjährigen Krieg nachzuspielen. Zu den
absurdesten Formen dürfte die «Essens-Nostalgie» zählen. Denn
Lebensmittel haben meist ein Verfallsdatum, das ihrer Aufbewahrung
Grenzen setzt. Aktuell lässt sich das von Medien als «Food Nostalgia»
beschriebene Phänomen am Hype um eine fast 20 Jahre alte Soße eines
Fast-Food-Anbieters beobachten. In der ersten Folge der aktuellen
Staffel der US-Zeichentrickserie «Rick & Morty» wird die Soße, die
1998 zur Veröffentlichung des Disney-Films «Mulan» produziert und
danach wieder vom Markt genommen wurde, prominent erwähnt («I want
that Mulan McNugget sauce, Morty»). Medien wie «Time» und der
«Washington Post» zufolge soll nach der Ausstrahlung das mutmaßlich
letzte ungeöffnete Päckchen über das Auktionsportal Ebay für 14 700
Dollar den Besitzer gewechselt haben.

10. Mai 2017
von schueler
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Amsterdamer Architekt entwirft Emoji-Haus

Amsterdam (dpa) – So mancher Passant reibt sich beim Anblick eines
Wohnblocks in der niederländischen Stadt Amersfoort verblüfft die
Augen und lacht dann laut auf: An der Fassade des roten
Backsteingebäudes prangen Smileys. 22 verschiedene Emojis – von
lachend, wütend bis heulend – ließ Architekt Changiz Tehrani in den
Giebel setzen. «Das ist einfach das Symbol dieser Zeit», sagte er der
Deutschen Presse-Agentur in Amsterdam. Die runden Gesichter kenne
schließlich jeder von seinem Smartphone. Das Amsterdamer
Architektenbüro Attika hatte das Mietshaus mit Laden-Zeile für das
junge Stadtviertel Vathorst entworfen. Als Ornament hatte es dem
Auftraggeber die Emojis vorgeschlagen. Nicht nur der war begeistert,
sagte der Architekt. «Wer in 30 Jahren das Haus sieht, kann sofort
eine Verbindung zu unserer Zeit machen.»

10. Mai 2017
von schueler
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Best Ager in Teenie-Garderobe: das Phänomen «Beenager

Zürich (dpa) – Setzt sich dieses Wort durch: «Beenager»? Das Phänomen
kennt jedenfalls fast jeder: Ältere Menschen, die sich auffällig
«jung» kleiden. «Sie tragen Converse-Schuhe, Mickey-Mouse-Shirts und
posten Selfies auf Instagram: «Beenager» sind über 50-Jährige, die
sich wie Teenies kleiden und benehmen», schrieb kürzlich «NZZ
Bellevue», das Lifestyle-Portal der «Neuen Zürcher Zeitung».
«Beenager» ist also eine englische Wortkreation – aus «Best Ager» und
«Teenager» – und hat weniger mit «Bee» wie Biene am Hut hat oder mit
«been» wie gewesen. Als Beispiele nannte die «NZZ»
Instagram-Berühmtheiten wie die Modestylistin Anna Dello Russo oder
den Modekritiker Tom Banks.

10. Mai 2017
von schueler
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Beim Auswendiglernen hilft Loci-Methode

Nürnberg (dpa/tmn) – Beim Auswendiglernen kann die Loci-Methode
helfen. Dafür stellt man sich in Gedanken eine Wegstrecke vor, die
man gut kennt, berichtet das Berufswahlmagazin der Bundesagentur für
Arbeit (Ausgabe 2/2017). Das kann zum Beispiel der Weg zur Schule
oder zur Arbeit sein. Die Begriffe, die man auswendig lernen muss,
ordnet man dann festen Punkten auf dieser Route zu. Wer etwa die
Planeten des Sonnensystems auswendig lernen muss, kann den ersten
Punkt – etwa einen Baum – Merkur zuordnen und so weiter. Wenn man
sich dann an die Planeten des Sonnensystems erinnern will, geht man
einfach in Gedanken die bekannte Wegstrecke ab.

10. Mai 2017
von schueler
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Neuer Elektrotechnik-Masterstudiengang in Darmstadt

Darmstadt (dpa/tmn) – Die Hochschule Darmstadt startet zum
Wintersemester 2017/18 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang im
Bereich Elektrotechnik. Er heißt «Zuverlässigkeit, Funktionale
Sicherheit und Qualität von (elektro-)technischen Systemen», dauert
sechs Semester und richtet sich an Ingenieure und Führungskräfte aus
Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen, teilt die Hochschule mit.

Studenten befassen sich mit der Frage, wie elektrotechnische Systeme
zum Beispiel in einer Fabrik zuverlässig arbeiten können. Auf dem
Stundenplan stehen Themen wie Systementwicklung, Qualitätsmanagement
und Zuverlässigkeitstechnik. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli.

10. Mai 2017
von schueler
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Fehlender Berufsabschluss erhöht Arbeitslosigkeitsrisiko

Nürnberg (dpa/tmn) – Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung
haben ein unterdurchschnittliches Risiko arbeitslos zu werden. Im
Jahr 2016 besaß im Schnitt die Hälfte der Arbeitslosen keinen
formalen Berufsabschluss, bei den Langzeitarbeitslosen waren es 54
Prozent. Das zeigt eine neue Broschüre der Bundesagentur für Arbeit
zum Thema Langzeitarbeitslose. Als langzeitarbeitslos zählen alle
Menschen, die ein Jahr und länger durchgehend arbeitslos sind.

Gut qualifizierte Menschen finden auch eher wieder einen Job, wenn
sie arbeitslos werden. Von allen Arbeitslosen suchen 21 Prozent
bereits zwei Jahre und länger nach einem Job. Bei jenen ohne eine
Berufsausbildung sind es 24 Prozent, bei jenen mit Berufsausbildung
18 Prozent.