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Deutschland für Schutz von Schulen in Kriegsgebieten

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Berlin (dpa) – Deutschland tritt in einer Erklärung zum Schutz von
Schulen in bewaffneten Konflikten ein. Als 75. Land unterstütze
Deutschland die «Safe Schools Declaration», bestätigte ein Vertreter
des Auswärtigen Amts am Dienstag in Genf. Nach Angaben der
norwegischen Regierung haben bislang 74 Staaten die Erklärung
unterschrieben, darunter einige afrikanische Länder wie Nigeria, der
Südsudan oder die Demokratische Republik Kongo. Sie bekennen sich mit
der Unterzeichnung zum Schutz von Schulen in bewaffneten Konflikten.

Die Kinderhilfsorganisation World Vision begrüßte den Beitritt der
Bundesrepublik zu der Vereinbarung. «Das Ziel der Deklaration ist es,
dass Millionen Kinder in Kriegsregionen weiter zur Schule gehen
können und nicht mehr als menschliche Schutzschilde missbraucht
werden», teilte die Organisation mit.

In vielen Konflikten sei es zur Gewohnheit geworden, gerade Schulen
für das Militär zu nutzen. Deshalb würden sie oft zur Zielscheibe.
Dadurch würden nicht nur Gebäude zerstört, sondern oft auch Kinder
getötet. So seien allein im Südsudan etwa 800 Schulgebäude seit
Dezember 2013 zerstört worden. «Es ist wichtig in Konfliktgebieten,
dass es einen Ort gibt, wo Kinder geschützt sind», sagte Ekkehard
Forberg, Friedensexperte bei World Vision Deutschland, der Deutschen
Presse-Agentur.

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