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Mehr Ausbildungsplätze in Berufen mit Fachkräftemangel

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Köln (dpa/tmn) – In Berufen mit Fachkräftemangel ist die Zahl der
Ausbildungsplätze in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Vergleich
zu 2012 gibt es 13 Prozent mehr Plätze für Azubis, wie eine Studie
des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Hintergrund:
Besonders in kleinen und mittleren Betrieben gibt es Engpässe für die
Besetzung von Stellen. Diese Unternehmen vergrößern daher ihr Angebot
an Ausbildungsplätzen, um Fachkräfte zu gewinnen.

Zwar bleiben auch in diesen Betrieben viele Ausbildungsplätze
unbesetzt. Dennoch heißt es in der Studie: «Je stärker die
Fachkräfteengpässe sind, desto weniger Ausbildungsbewerber bleiben
ohne Ausbildungsplatz.» Dies lasse sich dahingehend interpretieren,
dass die Betriebe offener bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen
sind. In der Folge bleiben weniger Bewerber unversorgt.

Die meisten Stellen blieben 2017 in den Ausbildungsberufen
Naturwerksteinmechaniker, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und
Klempner offen, zeigt die Studie.

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