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Lehrer sollten Whatsapp und Co. nicht für Klassenchat nutzen

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Viele Lehrer nutzen Messenger wie
Whatsapp, um schnell und unkompliziert mit ihren Klassen zu
kommunizieren. Rechtlich ist das jedoch problematisch, heißt es auf
dem Bildungsportal «Didacta Digital». Der Grund: Bei der Nutzung von
solchen Programmen werden Daten verarbeitet. Passiert das im
Schulkontext, müssen Betroffene dem zustimmen. Bei Whatsapp zum
Beispiel sei für Nutzer aber gar nicht zu überblicken, was mit den
Daten genau passiert.

Außerdem sei in solchen Fällen unklar, ob Eltern der Datennutzung
wirklich freiwillig zustimmen – oder ob sie nur befürchten, dass sich
für ihr Kind Nachteile ergeben, wenn sie im Klassen-Chat nicht dabei
sind.

Ausdrücklich verboten ist die dienstliche Nutzung von Whatsapp für
Lehrer nur in manchen Bundesländern, darunter den Angaben nach
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die meisten Datenschützer
raten jedoch wenigstens davon ab, berichtet «Didacta Digital» unter
Berufung auf den Beauftragten für Datenscnzutz und
Informationsfreiheit des Landes Berlin.

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